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Treckermuseum macht mobil Glandorfer mit Trecker-Oldies im Hahnenmoor

Von PM. | 07.07.2014, 20:32 Uhr

Die Trecker-Oldies des Vereins zur Erhaltung historischer Landtechnik und ländlichen Brauchtums Glandorf und Umgebung e.V. (V.H.L.T.) sind nicht nur Ausstellungsstücke. Mit den Fahrzeugen waren die Mitglieder jetzt bis zum Hahnenmoor im Emsland unterwegs.

„Wieder einmal waren es tolle Tage, die sieben Mitglieder des V.H.L.T. im Emsland erlebten“, berichtete Antonius Recker. Über 100 Kilometer Wegstrecke, dieses Mal mit einer neuen Fahrtroute, die über Ibbenbüren, Recke, Fürstenau, Grafeld zum Ziel, dem ehemaligen Torfwerk am Naturschutzgebiet Hahnenmoor in der Gemeinde Herzlake, führte, wurden in einer siebenstündigen Anfahrt gemeistert.

Unterwegs wurde bei der ehemaligen Brennerei Tebbenhoff in Settrup Mittagspause eingelegt. Die Gruppe sei mit großer Herzlichkeit von den Mitgliedern der Oldtimer IG Hasetal empfangen und auf die schon beim letzten Treffen bevorzugten Standplätze für unsere Schlepper und mitgeführten Wohnwagen eingewiesen worden.

Am Tag nach der Ankunft spannten die Glandorfer ihren mitgeführten Planwagen an, um unter der Führung des V.H.L.T-Mitglieds Werner Recker, der in Dohren wohnt, eine ausgiebige Tour durch das Emsland zu starten. Die Ziele: Zur Mittagszeit legte die Gruppe eine Rast in einem direkt an der Ems gelegenen alten Gasthof ein. Nach der Rückkehr ins Fahrerlager folgte der gemütliche Abend am Lagerfeuer mit zünftiger Musik.

Am darauffolgenden Hauptveranstaltungstag trafen sich zahlreiche Oldtimerschlepper aus der näheren Umgebung, um ihre Alttraktoren der Öffentlichkeit zu präsentieren. Recker: „Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit, sodass die Anzahl der Besucher hinter den Erwartungen zurückblieb.“ Ein Gottesdienst in der Herzlaker Pfarrkirche sowie eine Moorwanderung rundeten diesen Besuchstag ab.

Gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstück, welches bei Werner und Anneliese Recker im Wintergarten eingenommen wurde, machten sich die Glandorfer Treckerfahrer am darauffolgenden Tag bei tropischen Temperaturen auf die Heimreise. Auf einer wiederum geänderten Fahrtroute erreichten sie vor den aufziehenden Gewittern und ohne Panne die heimischen Gefilde. Ihr einhelliges Fazit: „Alles in allem eine gelungene Aktion.“