Ein Artikel der Redaktion

Goldener Meisterbrief Glandorfer Unternehmer seit 50 Jahren Meister

Von PM. | 22.12.2015, 12:02 Uhr

Vor 50 Jahren legte Hubert Lietmann seine Meisterprüfung als Landmaschinenmechaniker bei der Handwerkskammer Münster ab. Für diese vorbildliche Leistung übereichte ihm sein ältester Sohn und Betriebsnachfolger Elmar Lietmann auf der Weihnachtsfeier der „Lietmann GmbH & Co. KG“ den Goldenen Meisterbrief als besondere Wertschätzung dieser beruflichen Leistung.

Im Jahr 1941 geboren, begann Hubert Lietmann nach Beendigung seiner Schulzeit am 1. Juli 1958 bei der Westfälischen Central-Genossenschaft eine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker. Die Ausbildungszeit fiel bei Lietmann auf fruchtbaren Boden, sodass er sich am 21. September 1961 dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Münster stellen und seine Gesellenprüfung ablegen konnte. Erste praktische Berufserfahrungen konnte er dann als Geselle bei der Firma Anton Terörde in Milte sammeln.

 Mehr aus Glandorf im Netz 

Erfolgreiche Prüfung

Mit der Teilnahme „an einem allgemeinkundlichen Lehrgang zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung“ setzte Hubert Lietmann ab August 1964 seine berufliche Laufbahn fort. Nach dieser Vorbereitungszeit legte er am 14. Dezember 1965 an der Handwerkskammer Münster seine Meisterprüfung erfolgreich ab.

Schweiß-Fachmann

Mit dem Meisterbrief in der Tasche zog es ihn zunächst von Milte nach Liesborn–Göttingen, zu Bernhard Gärtner, in dessen Schmiede, Fahrzeugbau- und Landmaschinenbetrieb er seine erste Meisteranstellung bekam. Dort leitete Lietmann bis Ende Dezember 1969 die Werkstatt und beaufsichtigte die Durchführung sämtlicher Schweißarbeiten.

Behälterbau

Doch bereits nach Ablauf dieser vier Jahre führte ihn sein Weg wieder zurück nach Milte, wo er sich im Frühjahr 1970 gemeinsam mit seiner Familie niederließ. In Sassenberg war er bei der Firma Scheffer Metall und Behälterbau tätig in der Überwachung und Abnahme der Produkte.

Selbstständig

Nach 13 Jahren startete Lietmann am 1. August 1983 in die berufliche Selbstständigkeit. Als Betriebsstätte diente zunächst eine angemietete Halle in Bad Iburg-Glane. Die Büroarbeiten fanden dagegen noch in der Milter Wohnung statt. Bedingt durch sein berufliches Engagement wuchs der Betrieb stetig, sodass schließlich der Wunsch reifte, eine eigene Produktionsstätte zu errichten. So wurde im Jahr 1992 ein Vertrag mit der Gemeinde Glandorf unterzeichnet, mit dem der Kauf eines großen Grundstücks und der Bau einer Produktionshalle nebst Bürotrakt vereinbart wurde. Der Einzug in die heutige Betriebsstätte „Auf dem Haarkamp 33“ erfolgte am 1. August 1993.

Zweite Halle

Mit viel Augenmaß und Geschick entwickelte Hubert Lietmann seinen Handwerksbetrieb für Stahl- und Behälterbau weiter, sodass im Mai 1999 die zweite Produktionshalle in Betrieb genommen wurde. Vier Jahre später brauchten dann auch die Konstruktion, Buchhaltung und Verwaltung mehr Platz, sodass im August 2002 der Bürotrakt aufgestockt wurde.

Viele Ziele erreicht

Das Unternehmen schreibt weiter: „Heute blickt Hubert Lietmann gemeinsam mit seiner Ehefrau Lucia sowie seinen drei Kindern und Enkelkindern auf eine erfolgreiche berufliche Zeit zurück, in der er als Meister mit Fleiß und Konsequenz viele Ziele erreicht hat.“