Spatenstich Krippe am St. Johannis Kindergarten in Glandorf wird gebaut

Meine Nachrichten

Um das Thema Glandorf Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Glandorf. Noch ein paar Monate länger können die Kinder des St. Johannis-Kindergartens Bauarbeiten beobachten. Denn nach der groß angelegten Umgestaltung des Spielplatzes ist nun das Gebäude für die Krippengruppe dran.

Im Oktober soll alles fertig sein. Denn die Plätze werden dringend benötigt. „Die Gruppe ist schon voll belegt“, berichtet Elisabeth Mennemann, die Leiterin des Johanniskindergarten, an dessen Gebäude nun ein etwa 160 Quadratmeter großer Anbau entsteht. Angebaut wird Richtung Spielplatz, von dem die Krippe mit einer Hecke abgegrenzt sein wird.

Planungen in Rekordzeit

„Die Erdarbeiten beginnen heute“, so Bauingenieur Mathias Ossege von der gleichnamigen Firma. Er hat in Rekordzeit die bereits bestehenden Pläne auf den allerletzten Stand gebracht, was die Pfarreiengemeinschaft Glandorf-Schwege „sehr zu schätzen weiß“, berichtet Pfarrer Ulrich Müller. Denn die Entscheidung mit der die letzten Planungen beginnen konnten, ist in der letzten Ratssitzung vor den Sommerferien gefallen, „fraktionsübergreifend“, wie Willi Micke (SPD) während des Spatenstiches betont. Die Verantwortlichen freuen sich nun, dass endgültig der Bau starten kann.

160 Quadratmeter für die Kleinsten

Mit dem Rohbau wird laut Mathias Ossege am Montag begonnen. Innerhalb der kommenden Monate wird dort ein Gruppenraum, ein Schlafraum, Stiefelgang und die sanitären Anlagen entstehen. Für jedes Kind schreibt der Gesetzgeber drei Quadratmeter vor – auch im Außenbereich. „Der große Spielplatz ist für Kinder über drei Jahre konzipiert“, so Elisabeth Mennemann. Deshalb ist der Spielbereich, der U-förmig um das Gebäude konzipiert ist, für die Jüngsten mit einer Hecke vom Rest abgegrenzt.

Große Hausnummer

Insgesamt kostet der Anbau 355000 Euro. Davon übernehmen 180000 Euro das Land, 135000 Euro die Gemeinde Glandorf und 40000 Euro die Kirche. Zusammen mit den Kosten für den eben erst fertiggestellten Spielplatz, sei der Anbau auch für die Kirchengemeinde finanziell eine „große Hausnummer“, so Helmut Schmidt, Mitglied des Kirchenvorstandes: „Doch das ist es uns wert, gerade für die Kleinsten“.

Mehr aus Glandorf.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN