Öffentlichkeit und Feuerwehr Zu viele Laudieks in Glandorfs Straßennamen

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Laudiek ist ein beliebter Bestandteil von Glandorfer Straßennamen. Foto: Andrea PärschkeLaudiek ist ein beliebter Bestandteil von Glandorfer Straßennamen. Foto: Andrea Pärschke

Glandorf. In der letzten Ratssitzung wurde auch der Kauf eines Feuerwehrautos, das neue Öffentlichkeitskonzept sowie ein neuer Straßenname verabschiedet.

„Es gibt schon einige Straßen in Glandorf, die Laudiek im Namen haben“, sagte Sebastian Gottlöber (UWG) am Anfang der Diskussion rund um einen neuen Straßennamen im Gebiet „Auf dem Haarkamp“. Schützenhilfe bekam er von Alfons Pöhler (CDU): Er selbst wohne auf der Laudiekerstraße. Nicht selten bekomme er Post, die eigentlich für die gleiche Hausnummer am Laudieker Weg bestimmt sei. Für „Laudieker Esch“ als neuen Straßennamen kann sich also niemand so richtig erwärmen. Nach dem Verwaltungsausschuss, in dem die Frage bereits diskutiert wurde, waren die Ratsmitglieder daher noch einmal in sich gegangen. „Um nicht wieder die gleiche Diskussion zu führen, sprachen wir vorher ein bisschen miteinander“, berichtete Ratsvorsitzender Reinhard Lefken (CDU) – und so einigten sich die Ratsmitglieder in der Sitzung sehr schnell: Die neue Straße wird in Zukunft „Up de Hede“ heißen.

Neues Feuerwehrfahrzeug

Schnell entschieden war auch die Frage, ob die Gemeinde ein neues Feuerwehrfahrzeug benötigt. Einstimmig stimmte der Rat dafür die Ausschreibung eines Hilfeleistungsfahrzeuges anzufertigen. Dieses soll dann in etwa 18 Monaten das mittlerweile 32 Jahre alte Vorgängermodell ersetzen. „Wir stehen immer in einem sehr guten Kontakt mit der Feuerwehr“, lobte Reinhard Lefken die Zusammenarbeit. Einstimmig entschied sich der Rat für das neue Fahrzeug.

Grundsatzbeschluss für Öffentlichkeitsarbeit

Einen Grundsatzbeschluss trafen die Ratsmitglieder auch bei dem Thema Öffentlichkeitsarbeit. Damit wurde das PR-Büro Elbfeder beauftragt, gemeinsam mit der Verwaltung eine Prioritätenliste vorzubereiten. Auch die Kostenfrage soll in dieser Zeit beantwortet werden. Im Herbst wird das Thema noch einmal diskutiert. Zudem wird zurzeit ein Element der Öffentlichkeitsarbeit konkret umgesetzte: Petra Wacker aus Bad Iburg gestaltet zurzeit eine neue Homepage. Das Grundlayout steht bereits, nun geht es in die Feinarbeit.


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