Lust auf Landleben Glandorf ist im Dorfentwicklungsprogramm

Meine Nachrichten

Um das Thema Glandorf Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Auch der Thie könnte mit Hilfe der Fördergelder saniert werden. Vorbereitende Maßnahmen wurden bereits ergriffen. Auch der Antrag wurde schon gestellt. Foto: Jörn MartensAuch der Thie könnte mit Hilfe der Fördergelder saniert werden. Vorbereitende Maßnahmen wurden bereits ergriffen. Auch der Antrag wurde schon gestellt. Foto: Jörn Martens

Glandorf. Zwölf Dorfregionen hat das Landesagrarministerium neu in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen. Auch Glandorf ist dabei. Insgesamt sind nun 50 Dörfer Teil des Programmes.

„Ich freue mich sehr über diese Nachricht“, sagt Bürgermeisterin Magdalene Heuvelmann. Denn Teil des Dorfentwicklungsprogrammes zu sein, bedeutet auch, die Lebensqualität in Glandorf weiter steigern zu können – und Zugriff auf Fördergelder zu haben: Das Geld stammt laut einer Pressemitteilung des Agrarministeriums aus dem Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum. Es sei „gewissermaßen“ die niedersächsische Umsetzung eines EU-Förderprogramms.

Fördergelder

Doch ehe Geld fließen kann, steht in Glandorf zunächst Arbeit an: „Die Gemeinde macht einen Dortentwicklungsplan“, erläutert Fachbereichsleiter Frank Scheckelhoff die nächsten Schritte. Dabei soll es vor allem um den Ortskern gehen. Der Plan wird gemeinsam mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren entwickelt.

Bürgerbeteiligung

Diese „dialogorientierten Umsetzung“, die das Agrarministerium als zentrales Anliegen beschreibt, überzeugt auch die Bürgermeisterin. Bereits in der Vergangenheit regte sie und andere Ratsmitglieder zu einzelnen Projekten Workshops und Bürgerversammlungen an. Beispiel dafür ist etwa der Ideenworkshop „Glücklich alt werden“. Auch die geplante Sanierung des Thieplatzes stand von Beginn an unter diesem Stern.

Fördergelder für den Thie

Das könnte sich nun auch finanziell auszahlen. Denn neben dem Antrag zur Aufnahme ins Dorfentwicklungsprogramm, stellte die Gemeinde bereits vorsorglich den Antrag zur Förderung der Thieplatz-Sanierung. „Über diesen Antrag wurde noch nicht entschieden“, so Frank Scheckelhoff. Doch die Chancen stehen gut. Das Projekt passt zu den vom Ministerium aufgestellten Kriterien. Sollte der Antrag genehmigt werden, würden 50 Prozent der Kosten vom Land übernommen. Der Rat hatte den Sanierungsplänen bisher nur unter dem Vorbehalt zugestimmt, Fördergelder zu erhalten.

Auch für Privatpersonen

„Zudem können Privatpersonen Anträge stellen“, so der Bauamtsleiter. Möchte etwa der Besitzer eines ortskernprägenden Hauses seine Fassade sanieren, könnte der Bauherr auf einen warmen Geldregen hoffen. Bei dem Programm geht es jedoch nicht nur um Baumaßnahmen. Auch „weiche Faktoren“ erhalten eine Förderung. „

Wahlmann: super Nachricht

Neben Bürgermeisterin und Ratsmitgliedern zeigen sich auch die Landtagsabgeordneten erfreut: „Eine super Nachricht nach all unseren Bemühungen“, so SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Wahlmann. Auch Filiz Polat, Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, stimmt dem zu: „Es ist gut, dass sich die rot-grüne Landesregierung auch in diesem Jahr weiterhin für die Förderung des ländlichen Raumes einsetzt“.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN