Status Quo bleibt nicht erhalten Zu wenig Geld für Straßensanierung in Glandorf?

Mit das größte Projekt ist die Straße „Im Hohen Esch“. Zwischen Liener Landweg und dem Sägewerk wird die Asphaltfläche neu gemacht. Foto: Andrea PärschkeMit das größte Projekt ist die Straße „Im Hohen Esch“. Zwischen Liener Landweg und dem Sägewerk wird die Asphaltfläche neu gemacht. Foto: Andrea Pärschke

Glandorf. 285690 Euro wird Glandorf in den Straßenbau stecken. Damit ist gerade das Nötigste getan.

Eine Millionen Euro: Das steht in etwa unter der Liste mit Straßen, die einmal saniert werden müssten. Denn bei der Wegebegehung, die Verwaltung und einige Ratsmitglieder vorgenommen haben, wurden einmal alle Straßen aufgelistet, an denen etwas getan werden müsste. Jährlich stehen dafür insgesamt 150000 Euro zur Verfügung. Hinzu kommen 104000 Euro für einen Teilbereich der Straße „Im Hohen Esch“. Mehr aus Glandorf im Netz

Kritik an Gemeinde

„In Zukunft werden wir allerdings nicht umhinkommen auch einmal größere Beträge auszugeben“, sagt Sebastian Gottlöber (UWG). Helmut Hothnaier (UWG) schätzt, dass etwa 400000 Euro jährlich benötigt würden, um den „Ist-Zustand“ zu erhalten. Zudem weist die unabhängige Wählergemeinschaft darauf hin, dass in Zukunft nicht nur die Asphaltdecke gemacht werden soll. Stattdessen müsste die Arbeit stärker in die Tiefe gehen. „Im Moment repariert die Gemeinde immer möglichst kostenneutral für die Anwohner“, so Gottlöber. Bei Tiefbauarbeiten müssen die Anlieger einen bestimmten Anteil tragen.

Im Hohen Esch

Schließlich einstimmig an den Verwaltungsausschuss empfohlen wurde die Sanierung der Straßen mit der höchsten Priorität. So wird die Straße „Im Hohen Esch“ zwischen dem Liener Landweg und der Kreuzung Sägewerk saniert. „Ich bin froh, dass wir die Straße angehen, es ist wirklich die Schlimmste in ganz Glandorf“, äußert sich André Winterberg (CDU).

Weitere Projekte

Auf der Prioritätenliste eins stehen zudem vier weitere Projekte. Größtes Projekt ist die Sanierung des Schnaatwegs. Von der Hauptstraße bis zum Landwirtschaftsbetrieb Rölver wird die gesamte Asphaltdecke erneuert.

Auch „Auf dem Haarkamp“ vom Mühlenweg bis zum Aldi Markt, werden Schäden repariert und ein neuer Straßenbelag aufgetragen.

Ähnliches geschieht am „Dammkuhlenweg“. Dort wird vom Nießenhook/Füchtenweg aus etwa 300 Meter in Richtung Bremer Weg repariert.

Ebenfalls an der Reihe ist der Füchtenweg vom Inseldamm bis kurz hinter dem Landwirtschaftsbetrieb von Josef Mechelhoff.


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