Kürbismarkt Buntes Markttreiben in Glandorfs Mitte

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Glandorf. Es ist die bunte Mischung, die den Glandorfer Kürbismarkt so attraktiv macht. Wenn dann noch gutes Wetter dazukommt, so wie es am Sonntag war, dann zieht es die Menschen in Scharen auf die Marktmeile.

„Es ist das 14. Mal, dass wir den Kürbismarkt veranstalten“, sagte Jürgen Künne, einer der Organisatoren aus dem Gewerbeverein. Hoch zufrieden schaute er auf die vielen Menschen, die sich durch die Straßen schoben. Jedes Jahr ist der Markt ein bisschen gewachsen. Dieses Mal waren es rund 50 Stände, die auf dem Kürbismarkt aufgebaut hatten, und nochmal 50 auf dem Trödelmarkt, der sich an die überwiegend kulinarische Meile anschloss.

Alle mit dabei

„Toll ist, dass ganz viele Vereine, Kindergärten und die Schule mitmachen“, sagte Jürgen Künne. Von den Anonymen Alkoholikern über die Landfrauen und den Verein für historische Landtechnik bis hin zum Schützenverein engagieren sich alljährlich viele Menschen für das Gelingen des herbstlichen Events. Viele haben sich das Motto des Marktes auf die Fahne geschrieben, kochten Kürbissuppe, backten Kürbisbrot oder Kürbiswaffeln, oder sie hatten Kürbismarmelade hergestellt. Auch der Förderverein der Ludwig-Windthorst-Schule war mit Waffeln und Crêpes dabei.

Kürbisgesichert

Die Kinder des St. Johannis-Kindergartens und des Christophorus-Kindergarten hatten in den Tagen vor den Kürbisgesichter geschnitzt oder gemalt. Die lustig und teils auch grimmig dreinschauenden Kürbisse umrahmten auf Tischen aufgebaut die bunte Meile. Die bestand neben den Vereinsbuden auch aus Ständen sogenannter Fliegender Händler, aber auch aus Kreativständen, an denen es Holzarbeiten, Blumengestecke, selbstgestrickte Socken, Geschirr, Schmuck und Schmiedekunst zu kaufen gab. Dazwischen standen einige Wagen regionaler Erzeuger und Hersteller, an denen es Hausmacherwurst, Salate oder Nudeln aus eigener Herstellung gab. „Es ist einfach für jeden etwas dabei“, sagte Jürgen Künne.

Handgemachte Krippenfiguren

Mitten im Marktgeschehen drehte sich ein Kinderkarussell und bei Biedendieck sausten die Wagen eines Autoscooters über die Bahn. Der Leierkastenmann Ernst Wefeler zog musizierend durch die Straßen und sammelte Geld für die Renovierung der Glandorfer Windmühle. Im Saal der Gaststätte Herbermann hatten weitere Kreativstände aufgebaut. Hier boten die privaten Standbetreiber selbst Gestricktes und Genähtes an, darunter Puppenkleidung, Tischdecken, Taschen und Schürzen. Auch handgemachte Krippenfiguren und Lampen waren hier zu finden.

Schätzen nach Augenmaß

In der Halle von Martins Getränkemarkt fand dieses Jahr erstmalig die Lokalschau des Kaninchenzuchtvereins statt. Der Verein präsentierte seine schönsten Langohren und hatte neben einer Tombola für die Großen für die Kinder einen Malwettbewerb zum Thema „Meine Familie und mein Kaninchen“ vorbereitet. Gewinnen konnten die Marktbesucher aber auch beim Modegeschäft Biedendieck am Kreisel. Dort lag ein riesiger Kürbis, dessen Gewicht die Gäste schätzen sollten. Manch einer versuchte den Koloss anzuheben, regelmäßig ohne Erfolg. So blieb zum Schätzen nur das Augenmaß.


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