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Rücksichtslos niedergeschlagen Glandorfer Unternehmer im Haus brutal überfallen

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Symbolfoto: dpaSymbolfoto: dpa

Glandorf. In der Nacht zu Samstag ist ein 67-jähriger Glandorfer Unternehmer in seiner Wohnung überfallen worden und schwer verletzt worden.

Wie der vom Opfer als erstes zu Hilfe gerufene Bruder auf NOZ-Nachfrage bestätigte, sei der Überfall zwischen 23 Uhr und Mitternacht mit rücksichtsloser Brutalität ausgeführt worden. Der Überfallene, der in seinem abgelegenen Haus allein lebt, sei von den maskierten Tätern mit einem Einbruchswerkzeug niedergeschlagen und dann mit brachialer Gewalt von einem der drei maskierten Verbrecher am Boden festgehalten worden. In Zwischenzeit hätten die beiden anderen die Wohnung durchsucht. Nachdem das Opfer erkannt hatte, dass Widerstand gegen die Kriminellen sinnlos war, habe es sich bewusstlos gestellt. Inzwischen habe der Verletzte, der bei dem Überfall erheblich Blut verloren hatte, das Krankenhaus wieder verlassen können.

Die Beute der Bande sei eher gering gewesen, so der Bruder. Obwohl sie auch einen im Hause befindlichen Waffenschrank aufgebrochen hätten, hätten die Täter keine der darin befindlichen Jagdwaffen mitgenommen. Offenbar hatten sie es nur auf Bargeld oder Schmuck abgesehen.

Die Polizei ermittelt derzeit noch Details und Hintergründe, konnte bisher aber aus ermittlungstaktischen Gründen noch keine offiziellen Angaben machen. Für die Polizei Georgsmarienhütte sind Hinweise von Zeugen dennoch interessant und sie fragt: „Wer hat in Sudendorf, an der B 475/Seilerweg in den Abendstunden des Freitags verdächtige Fahrzeuge bemerkt? Wem sind verdächtige Personen in diesem Bereich aufgefallen? Die Polizei in Georgsmarienhütte nimmt Anrufe unter Tel. 05401/879500 entgegen.

Im Dezember 2014 hatte es in Georgsmarienhütte Harderberg einen Überfall mit einer ähnlichen Vorgehensweise der Täter gegeben. Sie hatten die Hausbewohner, darunter den 71-jährigen Haueigenümer, gefesselt und verletzt. Anschließend durchsuchten sie das Haus und entkamen mit Bargeld und Schmuck. Mehr aus Glandorf im Netz


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