Jungjägern ein Forum geben Kilian Rohmann ist Junge-Jäger-Obmann Osnabrück Land

Meine Nachrichten

Um das Thema Glandorf Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

In seinem Element: Kilian Rohmann ist gerne im Teutoburger Wald unterwegs, liebt aber auch die weite Natur Brandenburgs mit ganz anderen Wildbeständen. Foto: Carolin HlawatschIn seinem Element: Kilian Rohmann ist gerne im Teutoburger Wald unterwegs, liebt aber auch die weite Natur Brandenburgs mit ganz anderen Wildbeständen. Foto: Carolin Hlawatsch

Georgsmarienhütte/Glandorf. Als Obmann für die Gemeinschaft „Junge Jäger“ setzt sich Kilian Rohmann aus Georgsmarienhütte seit zwei Jahren für Interessen jagdlich interessierter junger Menschen im Osnabrücker Land ein.

„Dem Klischee, Jäger sind Männer über 60 mit Dackel und grünem Jägerhut entspricht die jüngere Generation an Jägern nun wirklich nicht mehr“, weiß Kilian Rohmann aus Erfahrung. Der heute 24-jährige Jura-Student machte nach einem Forstpraktikum vor sechs Jahren den Jagdschein.

Forstwirtschaft

Naturverbunden sei er schon immer gewesen und eigentlich stand auch ein Studium der Forstwirtschaft auf seinem Plan. „Damals prophezeite man mir aber schlechtere Berufschancen als Förster und so entschied ich mich für Jura“, berichtet Kilian Rohmann. Seine Begeisterung für die Natur lebt er nun als Jäger aus: „Anfangs in einem neuen Revier fühlt man sich wie ein Fremdkörper. Je länger man aber dort draußen ist, umso mehr wird man Teil des Ganzen und nimmt Dinge wahr, sie man sonst auf den ersten Blick gar nicht sieht“. Jedes Jagderlebnis sei aufs Neue spannend und nicht zu vergleichen mit dem vorherigen. Es gebe aber auch Facetten der Jagd, die er absolut nicht befürworten könne. Dazu gehöre zum Beispiel das, so wie er sagt „hässliche“ Thema Jagdtourismus, dem auf Jagdmessen leider viel zu viel Platz eingeräumt werde.

Auf der Messe „Pferd und Jagd“ in Hannover knüpfte Kilian Kontakte zu jungen Jägern aus Göttingen und Oldenburg. In ihren Jägerschaften gab es bereits Junge-Jäger-Arbeitsgemeinschaften. Kilian holte das Konzept 2014 in die Jägerschaft Osnabrück-Land. Seitdem gibt es dort dreimal im Jahr einen Stammtisch bei dem sich Waidmänner und -frauen im Alter zwischen 16 und zirka 35 Jahren austauschen können sowie das Sommergrillen der Jungen Jäger.

Weiterbildung

Neben dem Austausch sei ihm der Aspekt der jagdlichen Weiterbildung wichtig. So organisiert Kilian Seminare wie 2014 den Leiterbau-Workshop in Glandorf mit Hegeringleiter Stefan Farwick. Die Teilnehmer lernten dabei, mobile Ansitzleitern zu zimmern. „Solche mobilen Ansitze können für junge Jäger eine gute Möglichkeit sein, sich in das mitgenutzte Revier mit einzubringen“, findet Kilian Rohmann. Mehr aus Glandorf im Netz

Nicht nur Jägern mit noch wenig Erfahrung, kann es passieren, dass ein Wildtier nicht tödlich getroffen wird. Fehlverhalten des Jägers kann dann fatale Folgen haben. Wie man sich in solch einer Situation richtig verhält, lernten die Jungen Jäger im April 2015 im von Kilian organisierten Anschuss-Seminar. Schweißhundeführer Andreas Wiemer informierte dabei über die aus Tierschutzgründen so wichtige Nachsuche.

Kontakt im Netz

Leuten, die erst auf dem Weg zum Jagdschein sind, steht der Junge-Jäger-Obmann Kilian Rohmann gerne beratend zur Seite. Kontakt zu den Jungen Jägern Niedersachsens auf www.junge-jaeger-ljn.de


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN