St. Elisabeth Kindergarten Eltern gründen Förderverein in Bad Rothenfelde

Von Anne Spielmeyer

Einsatz für die Kleinsten (hinten, v.l.): Hildegard Wacker, Leiterin des Kindergartens, Lena Mäscher, Astrid Bojko, Lilli Zerr, Anja Walke, Lukas Nicodemus vom Förderverein mit (vorne, v.l.) Luisa, Justus, Kerstin, Lea und Carla.Foto: Anne SpielmeyerEinsatz für die Kleinsten (hinten, v.l.): Hildegard Wacker, Leiterin des Kindergartens, Lena Mäscher, Astrid Bojko, Lilli Zerr, Anja Walke, Lukas Nicodemus vom Förderverein mit (vorne, v.l.) Luisa, Justus, Kerstin, Lea und Carla.Foto: Anne Spielmeyer

Bad Rothenfelde. Die Idee wurde regelrecht aus dem Matsch gehoben: Als im vergangenen Jahr im Kindergarten St. Elisabeth in Bad Rothenfelde eine neue Matschanlage gebaut werden sollte, ging es nur schleppend voran. Erstmal mussten Gelder her. „Gibt es eigentlich keinen Förderverein?“ , fragte sich eine Gruppe von Eltern damals und fand darauf eine einfache Antwort: Nicht jammern, sondern selbst einen gründen.

Für die 101 Kinder aus der Krippe Antoinette Schiller und dem katholischen Kindergarten St. Elisabeth nebst Krippengruppe wollen die Eltern in Zukunft Geld eintreiben. „Wir wollen erreichen, dass manche Dinge schneller umgesetzt werden können“, sagte Lukas Nicodemus, 1. Vorsitzender des Fördervereins. „Es geht um schöne Projekte für Kinder.“

Und so zählen nun sieben Mitglieder aus dem Elternbeirat zum Gründungskomitee des Vereins. „Engagierte Eltern zu finden war nicht das größte Problem“, erzählt Astrid Bojko, Kassenwartin. Größer seien die bürokratischen Hürden gewesen. Seit Mai ist die Gruppe immer wieder zusammengekommen, um etwa eine Satzung zu schreiben oder Posten wie Protokollführer oder Kassenprüfer zu vergeben. „Wir mussten Kontakt mit dem Finanzamt aufnehmen, der Verein musste als gemeinnützig anerkannt werden, dann brauchten wir noch die Beurkundung durch einen Notar“, skizziert Lena Mäscher, 2. Vorsitzende, Stationen auf dem Weg zum Förderverein. „Ich habe mir ,Whatsapp‘ besorgt, damit wir uns schnell vernetzen können“, nennt Protokollführerin Lilli Zerr ein persönliches Update. Wenn die Urkunde vom Amtsgericht da ist, gilt der Förderverein als eingetragener Verein, der ab Januar 2015 Beiträge erheben und ein Konto führen darf.

Kein Grund für die Bad Rothenfelder Eltern, bis dahin die Füße still zu halten. „Wir haben bereits Flyer mit Beitrittserklärungen entworfen“, erzählt Anja Walke. 15 davon liegen schon unterschrieben in der Schublade. Am kommenden Samstag, 22. November, starten die Eltern bereits eine erste Aktion: Spielzeugflohmarkt im katholischen St.-Elisabeth- Kindergarten. „Der erste Flohmarkt in dieser Einrichtung“, sagt Nicodemus stolz. Die anderen Eltern zögen toll mit, es sei zum Beispiel überhaupt kein Problem gewesen, die Kuchenliste für die Cafeteria zu füllen. „Natürlich steckt schon jetzt viel Arbeit drin, aber in erster Linie macht es Spaß“, findet Bojko. Die anderen nicken.

Hildegard Wacker als Leiterin des Kindergartens kann das Engagement für den Nachwuchs nur begrüßen: „Das ist klasse. So wird man sicher das ein oder andere Extra anschaffen können.“ Der Förderverein der Grundschule Bad Rothenfelde oder die in anderen Gemeinden machten das vor: mit einem Sonnensegel zum Beispiel, einem neuen Spielgerät oder eben dem Matsch.


Flohmarkt: St.-Elisabeth-Kindergarten, Bahnhofstraße 21, Samstag, 22. November, 14 bis 17 Uhr. Erreichbar istder Förderverein unter foerderverein-st-elisabeth@gmx.de