Katholiken wählen Neue Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte im Südkreis

Von Anke Schneider


Südkreis. Am Samstag und Sonntag konnten die Katholiken im Bistum Osnabrück einen neuen Pfarrgemeinderat und einen neuen Kirchenvorstand wählen. Während in einigen Gemeinden das Interesse an der Wahl recht gut war, gab es in Wellendorf keine Wahl. Hier hatte sich niemand als Kandidat für den Pfarrgemeinderat aufstellen lassen.

„Es wird immer schwieriger, Ehrenamtliche für dieses Gremium zu finden“, hat auch Pastor Ulrich Müller aus Glandorf festgestellt. In Glandorf und Schwege gibt es zum Glück noch keine Engpässe. Auf den Kandidatenlisten fanden sich sogar mehr als zehn neue Gesichter. Gemeindemitglieder ab 16 Jahren konnten am Samstag und Sonntag jeweils einen Wahlzettel für den Kirchenvorstand und einen für den Pfarrgemeinderat abgeben.

Dann gab es noch eine dritte Urne, in der Eltern für ihre minderjährigen Kinder abstimmen konnten. „Jedes Elternteil hat pro Kind eine halbe Stimme“, sagte Karl-Heinz Stoppe, der in Glandorf an den Urnen darüber wachte, dass die Zettel in die richtige Urne geworfen wurden.

Die Aufgaben des Pfarrgemeinderates sind vielfältig: von der Jugendarbeit bis zur Gottesdienstfeier, von der Erstellung des Pastoralkonzepts bis zur Öffentlichkeitsarbeit. Der Kirchenvorstand hingegen ist das von der Gemeinde gewählte Leitungsgremium der Kirche vor Ort und nimmt gemeinsam mit dem Pfarramt die Aufgaben der Kirchengemeinde wahr und trägt insbesondere die Verantwortung für Finanzen, Gebäude und Grundstücke.

Wer in die neuen Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände in den Pfarreiengemeinschaften Bad Laer und Remsede, Glandorf und Schwege sowie Hilter, Borgloh, Bad Rothenfelde, Dissen und Wellendorf gewählt wurde, darüber informiert die NOZ in der nächsten Ausgabe.