Ilek-Arbeitskreis Landesgartenschau in Bad Iburg als „Leuchtturm“


pm/asp Bad Iburg. Wenn es um die Zusammenarbeit der Südkreis-Kommunen auf dem Gebiet des Tourismus geht, fallen Regionalmanager Hendrik Kettler einige Projekte ein – die Grenzgängerroute etwa oder der Ahornweg. Die Landesgartenschau wertet der Ilek-Arbeitskreis jedoch als „Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft für die ganze Region“, erzählt er.

Grundsätzlich sei man in den südlichen Kommunen mit Blick auf die Fortschreibung des integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes (Ilek) gut aufgestellt, findet der Ilek-Arbeitskreis. Wichtige Aufgaben formulierte er dennoch – und zwar vor allem im Bereich der Qualität. Wie das Projektbüro pro-t-in berichtet, hebt der Kreis die Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg als „Leuchtturmprojekt“ hervor: „Die Landesgartenschau wird als Anlass für eine weitere Vertiefung der Kooperation verstanden“, so Kettler „und zwar auch über den Tellerrand des SOL hinaus in die angrenzenden Kommunen und Regionen.“

Insgesamt wollen die Gemeinden die Qualität ihrer Angebote im Verbund mit dem Tourismusverband Osnabrücker Land (TOL) weiter steigern, die Stärken der einzelnen Orte besser herausarbeiten, Ortskerne profilieren, Landschaften erlebbar machen. Mögliche Ansätze dafür sieht der Ilek-Arbeitskreis nach Information von pro-t-in in der Entwicklung als „Qualitätsregion Wandern“, unter anderem durch die stärkere Einbindung diverser Partner wie der touristischen Leistungsträger, also Hotels, Gastronomie oder Freizeitanbieter, und Bus und Bahn. Darüber hinaus sollen Gästeführer geschult und regional eingesetzt werden. Schließlich gelte es, das Angebot von Vereinen und Akteuren aus den Bereichen Kunst und Kultur verstärkt in das touristische Angebot zu integrieren.

„Die Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg kann für alle diese Ziele ein hervorragendes Aktionsfeld sein“, meint Regionalmanager Kettler, „weil alle Ansätze, die der Ilek-Arbeitskreis formuliert hat und weiterverfolgen möchte, im Rahmen der Landesgartenschau angegangen und durchgespielt werden können. Wenn das gelingt, ist die gesamte Region für 2018 gut aufgestellt und es wird auch über den Förderzeitraum bis 2020 von nachhaltiger Bedeutung sein.“


Ilek steht für „Integriertes ländliches Entwicklungskonzept“ . Es steht im Kern dafür, dass sich Städte und Gemeinden gemeinsam entwickeln wollen, weil sie allein nie so stark sein können wie ein regionaler Verbund. Zum Ilek-Sol, im südlichen Osnabrücker Land, gehören die Gemeinden: Bad Iburg, Bad Laer, Bad Rothenfelde, Dissen, Glandorf, Hilter.

Ideen der Bürger: Alle Bürger sind aufgerufen, sich mit ihren Ideen und Anregungen in die Fortschreibung des Ilek einzubringen. Auf der Internetseite www.ilek-sol.eu gibt es Projektideenbögen zum Ausfüllen und Einsenden. Weitere Informationen zur Ilek-Fortschreibung unter Tel. 0591 / 61 06 08 80 oder per Mail: kettler@pro-t-in.de