Erste Entwürfe für „Up de Haar“ Zehn Bauplätze in Schwege geplant

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Zehn Bauplätze „Up de Haar“ sieht der Entwurf vor. Grafik: Ingenieurbüro Tovar & PartnerZehn Bauplätze „Up de Haar“ sieht der Entwurf vor. Grafik: Ingenieurbüro Tovar & Partner

Glandorf. Baulich tut sich was in Glandorf: Während das geplante Baugebiet Hauptstraße/Up de Haar in Schwege im Entwurf der Planer Gestalt annimmt, geht es am Holunderweg schon vor Ort um den Feinschliff und die Ausweisung einer Tempo-30-Zone. Ein Blick in die Pläne.

In Schwege soll ein kleines Baugebiet eine Lücke im bestehenden schließen. Da, wo der Flächennutzungsplan momentan noch Landwirtschaft vorsieht, soll künftig Wohnfläche ausgewiesen werden – und Platz für die Feuerwehr, das hat der Bauausschuss am Dienstag einstimmig beschlossen. Damit kann der Startschuss für das Bauleitplanverfahren fallen.

Elf Grundstücke mit einer Fläche von 520 bis 660 Quadratmetern zeigt die Folie von Planer Stefan Lehmann vom Ingenieurbüro Hans Tovar & Partner ursprünglich. „Die Zahl der Grundstücke kann immer noch geändert werden“, sagt er. Das ist wichtig, denn: „Es gibt junge Leute, die gern größere Grundstücke haben wollen“, sagt Rainer Stockhoff (CDU) und spricht sich für zehn statt elf Bauplätze aus. Ein Wunsch, den interessierte Bürger im Zuschauerraum bestätigen. Auch die anderen Ausschussmitglieder unterstützen die Idee, größere und kleinere Grundstücke anzubieten, und so bekommt der Planer den Auftrag, nur zehn Plätze in den Entwurf zu zeichnen. Bisher gebe es fünf bis sechs Interessenten für dieses Gebiet, sagt Bauamtsleiter Dimek auf Nachfrage von Willi Micke (SPD).

Der Entwurf begrenzt die Firsthöhe auf 9,50 Meter – Platz für die klassische Stadtvilla mit zwei Geschossen, Friesengiebel und Zwerggiebel seien möglich. 970 Quadratmeter sind für eine Erweiterung der Feuerwehr vorgesehen. „Damit gehen wir in die Trägerbeteiligung“, sagt Dimek. Denn auch die Feuerwehr kann sagen, ob dieser Entwurf ihrer Vorstellung entspricht.

Schliff am Holunderweg

Auch im Neubaugebiet am Holunderweg geht es voran – auf 21 neuen Grundstücken wurde hier gebaut, jetzt geht es um den Feinschliff. „Bei einer Anliegerversammlung haben sich die Hausbesitzer darauf geeinigt, das Gebiet als Tempo-30-Zone auszuweisen“, berichtet Planer Friedhelm Hune. „Drei Viertel der Anlieger waren dafür“, bestätigt André Winterberg (CDU). Die Alternative, eine verkehrsberuhigte Zone mit Parkflächen auszuweisen, wurde abgelehnt.

Stattdessen sollen nun Teile der Fahrbahn rot gepflastert werden, um den Verkehr zu beruhigen. Beete sollen die Straße zudem beengen. Die Frage nach den Bäumen im Neubaugebiet – ob Apfeldorn, Felsenbirne oder Säulenhainbuche – soll vor Ort geklärt werden. „Am besten entscheidet derjenige, der den Baum am Ende vor der Tür hat“, schlägt Reinhard Lefken (CDU) vor.

Die Frage eines Bürgers, ob es Pläne gebe, am Liener Landweg ein weiteres Baugebiet auszuweisen, beantwortet Ausschussvorsitzender Josef Wulfert (CDU) mit einem klaren: „Nein. Davon ist mir nichts bekannt.“


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