Veränderungen in der Glandorfer Feuerwehr Ortsbrandmeister Hubert Johannpötter dankt ab

Brenzlige Sache: Erntearbeiten auf staubtrockenen Feldern lösten in diesem Sommer einige Flächenbrände aus. Foto: Anke SchneiderBrenzlige Sache: Erntearbeiten auf staubtrockenen Feldern lösten in diesem Sommer einige Flächenbrände aus. Foto: Anke Schneider

Glandorf. Im Finanz- und Feuerwehrausschuss gab Kämmerer Dirk Schmalstieg anstehende Veränderungen in der Glandorfer Feuerwehr bekannt. Auf eigenen Wunsch wird Hubert Johannpötter seinen Posten als Ortsbrandmeister zum 25. Januar 2020 abgeben. Neuer Ortsbrandmeister wird Thomas Kahle, der bisher Stellvertreter war. An seine Stelle rückt Löschmeister Michael Bischof.

Am 25. Januar wird die Feuerwehr ihre Generalversammlung abhalten. Dann sollen die personellen Veränderungen gebührend gewürdigt werden.

Gemeindebrandmeister Frank Andiel berichtete von den Einsätzen, die die Glandorfer Wehr bisher gefahren hat. 44 waren es bisher, viele davon Flächenbrände, die wegen der anhaltenden Trockenheit durch Erntearbeiten verursacht wurden. Zwischen dem 27. Juni und dem 4. Juli rückten die Helfer allein fünfmal zu Feldern aus, die in Flammen standen. Am 25. Juli halfen sie in Bad Iburg, einen Flächenbrand zu löschen. Andiel lobte in diesem Zusammenhang die örtlichen Lohnunternehmer, die Güllefässer mit Wasser vorhielten, um im Einsatzfall sofort zur Stelle sein und die Feuerwehr unterstützen zu können.

Am 26. Juni gab es einen Großbrand im Gewerbegebiet Bohmte und wenig später ein durch einen Blitzschlag verursachtes Feuer in Schwege. Hier wurde wegen der Wasserknappheit TEO-Großtankwagen angefordert.

Das neue Hilfelöschfahrzeug, das derzeit im Bau ist, wird voraussichtlich im November geliefert, so Andiel weiter. Über den Förderverein konnte ein Hochleistungslüfter angeschafft werden, der die Ausstattung des Fahrzeugs vervollständigen wird.

Kämmerer Dirk Schmalstieg gab schließlich im Finanz- und Feuerwehrausschuss einige Zahlen bekannt. Bei der Grundsteuer A und B liegt Glandorf mit 173.782 Euro und 701.540 Euro Einnahmen ziemlich genau im Haushaltsansatz, die Gewerbesteuereinnahmen werden etwas höher ausfallen. 2,5 Millionen Euro wurden veranschlagt, 2,75 Millionen werden es voraussichtlich werden.


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