Erfolgreich geblasen Jagdhornbläsercorps Glandorf erreicht sein großes Ziel

Von pm

Auf, auf zum fröhlichen Blasen: Die Glandorfer Bläser sicherten sich beim Wettbewerb den zehnten Platz. ReckerAuf, auf zum fröhlichen Blasen: Die Glandorfer Bläser sicherten sich beim Wettbewerb den zehnten Platz. Recker

Glandorf. Für das Jagdhornbläsercorps Glandorf ging bei der insgesamt achten Teilnahme am Bundeswettbewerb der Jagdhornbläser ein Wunsch in Erfüllung. Trotz schwach besetzter Unterstimmen reichte es für einen Platz unter den ersten zehn.

In der Leistungsklasse A, in der ausschließlich mit den auch auf der Jagd gebräuchlichen Fürst-Pless-Hörnern geblasen wird, erreichte die Gruppe mit dem 9. Platz erstmals einen so guten Platz. Insgesamt nahmen 17 Bläsercorps aus verschiedenen Bundesländern teil. Auch die erreichte Punktzahl war für die Glandorfer ein neuer vereinsinterner Rekord.   

Die seit mehreren Monaten laufenden Vorbereitungen mit zuletzt drei Übungsabenden pro Woche unter der Führung des Corpsleiters Dieter Wolf trugen damit die ersehnten Früchte. Unterstützt wurden die Glandorfer in der Vorbereitung durch den wettkampferfahrenen Bundesrichter Günter Lunemann, der wertvolle Tipps gab.

Der Lohn war die Hornfesselspange des DJV in Gold. Allerdings fehlten der Gruppe bei ihrem Auftritt einige Leistungsträger, was zur Folge hatte, dass die Unterstimmen zu schwach besetzt waren. Möglicherweise wäre sonst ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen.

Auch am hessischen Landeswettbewerb, der am Vortag stattfand und von den Teilnehmern am Bundeswettbewerb quasi als Generalprobe genutzt wird, nahmen die Glandorfer teil. Dort erreichte das Glandorfer Bläsercorps den 9. Platz mit insgesamt 899 Leistungspunkten. Der Traum von erstmals über 900 Punkten wurde damit knapp verfehlt.


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