Weihnachtsmarkt im Winterwald Averfehrden stimmt sich auf Weihnachten ein

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Der kleine Weihnachtsmarkt im Averfehrdener Wäldchen ist ein echter Geheimtipp mit seiner ganz besonderen intimen Atmosphäre. Foto: Susanne PohlmannDer kleine Weihnachtsmarkt im Averfehrdener Wäldchen ist ein echter Geheimtipp mit seiner ganz besonderen intimen Atmosphäre. Foto: Susanne Pohlmann

Glandorf. Glühwein und Wurstebrot, dazu Schnee als Zuckerguss, perfekter konnte sich der Averfehrdener Weihnachtsmarkt nicht präsentieren.

Alle zwei Jahre am dritten Advent lädt der Heimatverein Averfehrden zu einem ganz besonderen Weihnachtsmarkt ein. In diesem Jahr zum vierten Mal zog es jede Menge Besucher in den kleinen Wald hinter dem Heimathaus, obwohl oder vielleicht gerade weil es schneite und so den kleinen Markt mit "Zuckerguss" noch stimmungsvoller machte.

Tannenduft

Es duftete nicht nur nach frisch geschlagenen Tannen, sondern auch nach heißem Apfelpunsch und Glühwein, frisch gebackenen Waffeln und deftigem Wurstebrot und Krustenbraten. In zehn kleinen Hütten boten Hobbykünstler aus der Region ihre wunderschönen Dinge an. Die Damen des Heimatvereins hielten selbst gebackene Kekse und Liköre feil. Aus dem Theresienhaus der Caritas kamen Holzarbeiten wie Insektenhotels und andere eher weihnachtliche Basteleien. Besonders beeindruckend waren die kleinen Bilder der bekannten Averfehrdener Künstlerin Dorothea Tebtmann, aber auch die dekorativen Schilder aus Bauholz von Karin Leifhelm oder die originellen Skulpturen von Gerhard Hülsmann.

Der kleine Weihnachtsmarkt im Averfehrdener Wäldchen ist ein echter Geheimtipp mit seiner ganz besonderen intimen Atmosphäre. Gerhard Hülsmann begeisterte mit seinen originellen Holzskulpturen. Foto: Susanne Pohlmann

Dazu gab es musikalische Unterhaltung von den "LuWi Winds", der Bläserband der Ludwig-Windthorst-Schule, und von dem Nachwuchs der Blaskapelle Schwege. Für die kleinen Besucher las Mechthild Drop im beheizten Zelt die Weihnachtsgeschichte vor, und am Nachmittag kam sogar der Weihnachtsmann vorbei mit kleinen Geschenken.

Karin Leifhelm bot den Besuchern Bauholz-Schilder als Deko an. Foto: Susanne Pohlmann
Stefan Potthoff, der Vorsitzende des Heimatvereins Averfehrden und auf dem Markt unter anderem zuständig für heißen Glühwein, freute sich, dass auch in diesem Jahr so viele aus Glandorf und den benachbarten Gemeinden den Weg nach Averfehrden gefunden hatten, denn längst gilt der kleine Markt als Geheimtipp. "Wir wollten alle aus ihren Häusern herausholen, damit wir uns gemeinsam auf Weihnachten einstimmen können", so Potthoff und das war allen wieder bestens gelungen. Und mit einem heißen Getränk in den Händen rund um einen der vielen Feuerkörbe stehend, traf man sich und klönte fröhlich mit den Nachbarn. Ein perfekter dritter Adventssonntag.


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