Bald kommt der Bagger Baubeginn des Pfarrsaals in Glandorf noch in diesem Jahr

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Griffen zum Spaten: Adolf Pelster vom Bistum Osnabrück, Bauleiter Ulrich Hengelsheide, Andreas Böcker, Karl Gründker, Magdalene Heuvelmann, Pastor Stephan Höne, Dieter Hagedorn und August Mennemann vom Kirchenvorstand, sowie die Architekten Wilhelm Pörtner und Jürgen Hinse (von links). Foto: Anke SchneiderGriffen zum Spaten: Adolf Pelster vom Bistum Osnabrück, Bauleiter Ulrich Hengelsheide, Andreas Böcker, Karl Gründker, Magdalene Heuvelmann, Pastor Stephan Höne, Dieter Hagedorn und August Mennemann vom Kirchenvorstand, sowie die Architekten Wilhelm Pörtner und Jürgen Hinse (von links). Foto: Anke Schneider

Glandorf. Ein kleiner Erdhügel verrät, dass nun bald gebaut wird. Der neue Pfarrsaal am katholischen Pfarrzentrum St. Johannis in Glandorf soll sogar schon im September zum Pfarrfest fertig sein. Gestern taten die Hauptakteure des Vorhabens den ersten Spatenstich.

Eigentlich sollte der Pfarrsaal schon lange stehen. Pastor Stephan Höne sprach von einem „langen Hin und her“, das es in der Planungsphase gegeben hatte und an das er sich nur ungern erinnere. Nach vorne schauen sei nun die Devise, sagte er und betonte, dass er sich freue, dass die Bauarbeiten für den Pfarrsaal noch in diesem Jahr beginnen werden. Mit dem Gebäude entstehe zusammen mit den vorhandenen Gebäuden Pfarrzentrum, der den Bedürfnissen der Gemeinde gerecht werde. Vor allem ein großer Versammlungsraum, der der Pfarrsaal werden soll, habe spürbar gefehlt. 

Altes Pfarrheim wurde verkauft

Mit einbezogen ist das Raumkonzept wurden auch das Kolpingheim und das Gebäude, in dem einst die Bücherei und der Eine-Welt-Laden untergebracht waren. Die sind jedoch schon längst ausgezogen. Die Bücherei wurde am Marktplatz neu eröffnet, der Eine-Welt-Laden teilt sich Räumlichkeiten mit dem Heimat- und Kulturverein an der Windmühlenstraße. „Das Gebäude wird komplett entkernt und wird später zum neuen Pfarrheim“, so Stephan Höne. Das alte Pfarrheim an der Kolpingstraße 10 wurde an das Stephanswerk verkauft, die dort im Dezember 2016 eine Tagespflegeeinrichtung eröffnete. Es soll auf Dauer abgerissen werden – an seiner Stelle will das Stephanswerk ein neues, modernes Gebäude errichten. Darin untergebracht werden dann auch einige barrierefreie Wohnungen.

Wenn der Winter streng wird ...

In der ersten Etage des einstigen Domizils der Bücherei und des Eine-Welt-Ladens leben zwei Flüchtlingsfamilien. Deren Wohnungen bleiben von den Bauarbeiten unberührt. Sollte der Winter streng und frostig werden und die Arbeiten am Pfarrsaal ruhen müssen, wird man sich zuerst auf die Arbeiten in den Bestandshäusern konzentrieren. Im Kolpingheim, das auch später von der Kolpingfamilie genutzt werden wird, sollen Wände versetzt und Räume vergrößert werden.


Bauunternehmer Karl Gründker und Bauleiter Ulrich Hengelsheide hatten für den denkwürdigen Tag einige Spaten mitgebracht. „Die ja normalerweise auf einer Baustelle gar nicht mehr eingesetzt werden“, stellte Gründker amüsiert fest, dass die Technik sämtliche Bereiche auf dem Bau erobert hat. Der Spatenstich markiere traditionell den Startschuss auf einer Baustelle und werde – ebenso wie die Grundsteinlegung – stets gebührend unter großer Anteilnahme der Bevölkerung vollzogen.


Gelungenes Raumkonzept 

Bei ungemütlichen Nieselregen gestern hielt sich die Beteiligung der Bevölkerung am Pfarrzentrum jedoch in Grenzen. Das dürfte sich ändern, wenn in den nächsten Tagen der Bagger anrollt. „das ist ein rundum gelungenes Raumkonzept“, freute sich auch Bürgermeisterin Magdalene Heuvelmann auf die bevorstehende Veränderung im Ortskern. Sie sei froh, dass das Pfarrzentrum nicht an den Rand Glandorfs gewandert sei sondern im Herzen in der Nähe der Kirche bleibe.


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