Hilfe für Nigeria und Uganda Dissener Hauptschüler spenden 5000 Euro für Projekte in Afrika

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Spendenübergabe in Dissen an Kenneth Okorie (links) und Leon Janauscheck (rechts) Foto: Hauptschule DissenSpendenübergabe in Dissen an Kenneth Okorie (links) und Leon Janauscheck (rechts) Foto: Hauptschule Dissen

Dissen. Die Schülerfirma Teamwork der Hauptschule Dissen setzt sich seit Jahren für Afrika mit selbst erarbeitetem Geld ein. Jetzt übergaben die Jugendlichen 5000 Euro an die Projekte „Madufafa“ in Uganda und „Amiri United Europe“ in Nigeria.

Die Übergabe fand statt in einer feierlichen Zeremonie vor der gesamten Schülerschaft. Begleitet wurde die Übergabe vom Chor der Hauptschule Dissen.

Pro Afrika

Kenneth Okorie von „Amiri United Europe“ war aus Amsterdam gekommen und Leon Janauscheck („Madufafa“) aus Bonn, wo er Politik studiert. Er ist mindestens vier Monate im Jahr in Uganda. Beide berichteten über ihre Projekte und beeindruckten die Schüler sowohl mit ihrem Engagement als auch mit ihren Berichten aus Nigeria und Uganda. Beide wollen wiederkommen und über die Verwendung der Spenden erzählen.

Die Hauptschule Dissen bewirbt sich mit ihrer Afrika-Hilfe um den Afrika-Preis der Hornhues-Stiftung Pro Afrika der Stadt Osnabrück. Schon seit 2002 pflegte die Schülerfirma eine Partnerschaft mit der Sekundarschule St. Gregory’s College in Nigeria. Von Beginn an ist Kenneth Okorie Ansprechpartner für die Schülerfirma. Kenneth ist in Amiri geboren und lebt heute in Amsterdam. Mehr aus Dissen im Netz

Zum zehnjährigen Jubiläum der Partnerschaft besuchten Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen sowie Eltern aus Amiri die Hauptschule Dissen. Deren „Konzept der Berufsorientierung“ sowie der praktische Unterricht in Werken, Textil und Hauswirtschaft begeisterte vor allem die mitgereisten Eltern.

Lebensqualität

Im Jahr 2017 hörte Birgit Kleine-Schönepauck, Lehrerin der Hauptschule Dissen, von einer Hilfsorganisation in Uganda und besuchte während ihres Urlaubs Leon Janauschek, einen der Mitgründer der „Madufafa“ im Dorf Kinaawa bei Kampala. Leon Janauschek hatte während eines Freiwilligendienstes festgestellt, dass Spenden aus Europa nicht zweckgerecht verwendet wurden. Nach dieser Enttäuschung gründeten Leon und zwei Freunde 2015 eine Hilfsorganisation, bei der sie sich sicher waren, was mit dem Spendengeld passiert. „Madufafa“ macht es sich zur Aufgabe, für den Einzelnen eine Verbesserung der Lebensqualität herbeizuführen.


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