Alle (drei) Jahre wieder Ludwig-Windthorst-Schule lädt zum Glanzlichterfest ein

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Die Vorbereitungen fürs 3. Glanzlichterfest laufen auf vollen Touren: Die Tannenbäume für die Winterwald-Atmosphäre wurden von Eltern gespendet. Foto: Anke Herbers-GehrsDie Vorbereitungen fürs 3. Glanzlichterfest laufen auf vollen Touren: Die Tannenbäume für die Winterwald-Atmosphäre wurden von Eltern gespendet. Foto: Anke Herbers-Gehrs

Glandorf.. Nur alle drei Jahre findet das Glanzlichterfest der Ludwig-Windthorst-Schule in Glandorf statt. An diesem Freitag ist es wieder soweit: Schulhof und Aula verwandeln sich von 16 bis 19 Uhr zum vorweihnachtlichen Markt im Kerzenschein. Schüler, Eltern und Kollegium bereiten das Fest mit großem Engagement vor und hoffen auf zahlreiche Besucher.

Halb Schulfest, halb Adventsbasar, so beschreibt Schulleiter Jörg Ringling das Fest. Drei Holzhütten werden auf dem Schulhof aufgebaut, an fast 20 weiteren Ständen gibt es Weihnachtliches zu kaufen, das die Schüler gefertigt haben, wie zum Beispiel „Glanzlichter“, das heißt Kerzen in hübsch geschmückten Gläsern, Baumschmuck oder selbstgebackene Kekse. Die Renner seit der Erstausgabe vor sechs Jahren sind kleine bunte Christbaumkugeln als Ohrstecker. Aber auch selbst kann man tätig werden und in zahlreichen Mitmachaktionen Weihnachtsgeschenke basteln, Weihnachtskugeln gestalten oder Adventskränze binden.  

Wie im Wald

Besondere Attraktion wird die Fotobox: 15 Tannenbäumchen bilden auf der Bühne der Aula einen Winterwald, als Hintergrund für ein Foto von sich als Weihnachtsmann oder der Familie – perfekt für die Weihnachtskarten.

Ringling freut sich über die große Unterstützung, die das Fest in Glandorf erfährt. Viele Geschäfte spendeten Preise von Büchern über Sportartikel bis zum Dönergutschein für die Schätzaktion, bei der man das Gewicht einer selbst abgesägten Baumscheibe schätzen soll. Eltern stellten die Tannenbäume zur Verfügung, die von Schülern am Mittwoch frisch geschlagen aus der Schonung geholt wurden. Auch die Grundschule macht mit: Ihr Chor gestaltet gemeinsam mit der Bläserklasse das musikalische Rahmenprogramm. Der Erlös des Festes kommt zur Hälfte dem Förderverein zugute, die andere Hälfte wird für ein soziales Projekt in der Region gespendet.

Reibekuchen vom Rektor persönlich

Für den Schulleiter ist es eine Premiere: „Ich bin ja erst seit 2016 hier. Das letzte Glanzlichterfest fand 2015 statt.“ Umso mehr ist er begeistert vom Einsatz aller Beteiligten: Die Schüler backen, basteln, nähen und werkeln in drei Projekttagen, Eltern und Förderverein übernehmen den Kuchenverkauf, das Kollegium macht mit viel Elan mit.

Der Schulleiter selbst steht am Reibekuchen-Stand, ein weiterer Lehrer hat einen Pommeswagen organisiert. Die Vorbereitung macht nicht nur allen Seiten Spaß, sie ist auch ein großer Gewinn für die soziale Gemeinschaft der Schule. Dennoch: „Es ist auch gut, dass das Fest nur alle drei Jahre stattfindet. Immerhin ist es ein nicht zu unterschätzender Arbeitsberg, und das alles nebenbei, zusätzlich zum Unterricht“, so Ringling. Lehrerin Hanne Töniges plant als maßgebliche Organisatorin seit dem Frühjahr daran, diesen Nachmittag zu einem ganz besonderen Ereignis werden zu lassen. Die Wetterprognose ist optimal für einen kalten, aber trockenen Winterabend, an dem man sich beim Stockbrotgrillen aufwärmen kann und das Licht von Feuerschalen und Kerzen seine volle Wirkung entfaltet. 


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