Spiel und Spaß zum Grünkohl Schweger Schützen feiern fast wie im Familienkreis

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Beim Schweger Duell raten die Mitspieler, was andere Menschen mehrheitlich auf eine Frage geantwortet haben, in diesem Fall: "Was gehört nicht ins Bett?" Foto: Ullrich SchellhaasBeim Schweger Duell raten die Mitspieler, was andere Menschen mehrheitlich auf eine Frage geantwortet haben, in diesem Fall: "Was gehört nicht ins Bett?" Foto: Ullrich Schellhaas

Glandorf. Jetzt schon Grünkohlessen? In Zivil trafen sich gut 40 Mitglieder des Schweger Schützenvereins zum traditionellen Grünkohl-Schmaus. Der frühe Termin hat Gründe.

Der erste Frost zieht durch die Nächte und klassischerweise beginnt damit die Zeit für Grünkohlessen. Dass die Traditions-Veranstaltung, die bereits im 35. Jahr stattfindet, so früh in der Saison liegt, hat für die Organisatoren einen einfachen Grund: "In die Vor-Weihnachtszeit wollen wir nicht", so Thomas Schöne, Schriftführer des Vereins, "und zu Beginn des kommenden Jahres stehen dann auch schon unser Winterfest und unser Doppelkopf-Turnier an." 

Weniger Teilnahme

Dabei ist der aktuelle Termin mit 44 Teilnehmer für den 420 Mitglieder starken Verein eigentlich eher schlecht besucht. Im vergangenen Jahr waren fast 100 Gäste zum Schmaus gekommen. Dass es in diesem Jahr so wenige sind, stimmt manchen Besucher ein wenig verdrießlich. Überlegungen machen die Runde, ob im Dorf eventuell doch zu viele runde Geburtstage anstünden. Die Laune ließ sich aber niemand verderben. Immerhin war man unter Freunden und die junge Fraktion hatte bei den Besuchern eindeutig die Mehrheit. 

Außerdem hatte der Termin eine Besonderheit: eine vorherige Anmeldung war nicht erforderlich. Zum Treffpunkt um 19 Uhr konnte einfach kommen. wer Lust hatte. Eine halbe Stunde später rief dann der zweite Vorsitzende Daniel Brandes bei der Gaststätte Zurborn an, die das Essen liefert, und teilte die genaue Zahlt der Portionen mit, die benötigt werden. Pünktlich um 20 Uhr konnte dann das Buffet eröffnet werden. 

Schweger Duell

Der zweite Höhepunkt des Abends war dann das von Daniel Brandes und Marcel Schulz organisierte Schweger Duell. Analog zu einer bekannten Fernsehsendung sollten die Mitspieler verschiedener Mannschaften dabei erraten, was 100 Menschen etwa auf die Frage geantwortet haben, welche Sehenswürdigkeiten es in Schwege gebe. Klar, dass die Kirche und das Kriegerdenkmal ebenso zu den Themen  gehörten wie der Ortseingangsplatz. Nur das Schützenhaus kam in den Antworten nicht vor ... 

Dass bei vier Mannschaften mit je fünf Mitspielern fast schon mehr Menschen am Wettbewerb teilnahmen, als im Publikum verblieben, störte aber niemanden. Schließlich rätselte sowieso jeder anwesende Besucher fleißig mit und mindestens jeder zweite davon konnte der Versuchung nicht widerstehen, sich fleißig am Vorsagen zu beteiligen. Das aber machte aber genau den Spaß des Abends aus, der auch nach dem Endes des organisierten Teils noch bis spät in die Nacht mit Gesprächen weiterging. Fast wie ein Fest einer Familie, in der man sich gut versteht. 



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