Ab Sommer 2019 in neuen Räumen Grünes Licht für Umzug des Glandorfer Christophorus-Kindergartens

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Im ehemaligen Gesundheitszentrum in Glandorf werden in Zukunft die Kinder des Christophorus-Kindergarten ihren Platz finden. Foto: Achim KöppIm ehemaligen Gesundheitszentrum in Glandorf werden in Zukunft die Kinder des Christophorus-Kindergarten ihren Platz finden. Foto: Achim Köpp

Glandorf. Der Christophorus-Kindergarten in Glandorf zieht um: Neuer Standort soll das ehemalige Gesundheitszentrum werden.

„Eine tolle Lösung“, fand nicht nur André Winterberg (CDU): Einstimmig gab der Rat der Gemeinde Glandorf in seiner Sitzung am Dienstag grünes Licht für den Umzug der Kindertagesstätte in das ehemalige Gesundheitszentrum 360° am Hallen-Gartenbad. Das bestehende Kita-Gebäude entspreche schon lange nicht mehr dem vorgegebenen Standard, erklärte Sebastian Gottlöber (UWG). Und die Planung und Realisierung eines Neubaus würde geschätzte drei Jahre dauern.  

Mit dem Erwerb, dem Umbau und der Umnutzung des Gesundheitszentrums kann der Umzug bereits zum Kindergartenjahr 2019/2020 erfolgen. Zudem bietet der neue Standort Raum genug, um zusätzlich eine neue Krippengruppe einzurichten. Dass diese dringend benötigt wird, machte Bürgermeisterin Magdalene Heuvelmann zuvor in ihrem Verwaltungsbericht deutlich. Demnach ergab die Elternbefragung zur Kinderbetreuung in der Gemeinde einen stetig wachsenden Bedarf an Plätzen für unter Dreijährige.

Verkehrssituation beleuchten

Im ehemaligen Gesundheitszentrum stehen der Kita künftig rund 611 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Das zentrale Atrium teilt sich dabei – mit möglicherweise mobilen Wänden – auf in Mensa, Flur und Bewegungsfläche. Um das Atrium herum liegen künftig zwei Kindergarten-Gruppenräume, ein Multifunktionsraum für beide Gruppen, mehrere Funktionsräume und ein großzügiger Krippenbereich.

Sebastian Gottlöber erinnerte daran, dass mit dem Umzug zugleich eine große zentrale Fläche im Ortskern frei werde, die künftig neu beplant werden könne. Für Alfons Pöhler (CDU) sollte zudem die Verkehrssituation am neuen Standort genauer beleuchtet werden. Schon jetzt sei wegen der Grundschule das Verkehrsaufkommen zu bestimmten Zeiten sehr hoch. „Wir sollten uns Gedanken machen, ob wir das nicht irgendwie leiten können, um das Verkehrschaos zu entwirren.“

Der Dank der Bürgermeisterin galt zur Ratssitzung dem Team des Christophorus-Kindergartens: „Sie machen tolle pädagogische Arbeit und das unter diesen räumlichen Bedingungen.“


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