Neuer Standort Bauausschuss begrüßt Malteser-Vereinsheim in Glandorf

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Momentaner Standort der Malteser Glandorf ist unter anderem das ehemalige Feuerwehrhaus am "Alten Markt". Doch langfristig können sie in dem baufälligen Gebäude am Alten Markt nicht bleiben. Sie planen daher derzeit einen neuen Standort zu errichten. Foto: Achim KöppMomentaner Standort der Malteser Glandorf ist unter anderem das ehemalige Feuerwehrhaus am "Alten Markt". Doch langfristig können sie in dem baufälligen Gebäude am Alten Markt nicht bleiben. Sie planen daher derzeit einen neuen Standort zu errichten. Foto: Achim Köpp

Glandorf. Einen festen Standort für den Malteser Hilfsdienst e.V. in Glandorf: Das ist der Wunsch des Vereins, der sich den Menschen verschrieben hat. Der geplante Standort für den Neubau eines Vereinshaus mit Fahrzeugstellplatz liegt zwischen dem Feuerwehrgerätehaus und der Krankenhausstraße an der B51.

Bei der Bauausschusssitzung ging es unter anderem um den Start des Bauleitplanverfahrens für die ins Auge gefasste Fläche. Dieses ist Voraussetzung für einen Neubau an dieser Stelle. Zudem ging es um die Finanzierung der dafür notwendigen Verfahrens- und Gutachtenkosten. "Die Malteser haben das Pech, dass die Gemeinde sie nicht unterstützen muss. Bei der Feuerwehr würden wir gar nicht über die Anfrage diskutieren", sagte Sebastian Gottlöber (UWG).  Letztendlich stieß der Wunsch der Malteser aber auf Verständnis: "Grundsätzlich begrüßen wir die Idee, denn es ist langfristig eine unbefriedigende Situation, immer dort zu sein, wo gerade Platz ist", so Willi Micke (SPD).

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Im Fall der Malteser Glandorf heißt es derzeit, sich auf zwei Stellen im Ort aufteilen zu müssen: Zum einen an der Kolpingstraße, zum anderen "Am Markt 1". An dem Ort also, an dem früher die Feuerwehr war und die im Besitz der Gemeinde ist. Diese möchte das Filetstück im Herzen Glandorfs gerne für ein dringend benötigtes Wohnprojekt nutzen. Daher haben sich die Malteser seit geraumer Zeit nach einer Alternative umgesehen, die sie nun direkt am der B51 gefunden haben. Das Grundstück zwischen Feuerwehrgerätehaus und Krankenhausstraße verpachtet die Katholische Kirchengemeinde zu günstigen Konditionen im Rahmen eines Erbbaurechts an den ältesten katholischen Ritterorden. Vorbehaltlich des weiteren Planungsverfahren sehen erste Pläne Vereinsräume, einen Schulungsbereich und einen Ort für die Rettungsfahrzeuge vor. Die Ausfahrt liegt an der Straße "Zum Blumenfeld". Die Kosten für das zuvor notwendige Bauleitverfahren belaufen sich mit allen notwendigen Gutachten auf voraussichtlich 15.000 Euro. Dabei wird sich auch – wie bei jedem Verfahren zeigen – ob alle Wünsche umsetzbar seien. Der Malteser Hilfsdienst e.V. bat die Gemeinde, die Kosten für das Verfahren im Rahmen der Vereinsförderung zu übernehmen.


"Die Malteser tun auf vielfältige Weise Dienst an der Allgemeinheit, deswegen sind die Planungen gut und richtig"Alfons Pöhler (CDU), Ratsmitglied


Sowohl der Start des Bauleitverfahrens als auch die finanzielle Unterstützung wurden von den Ausschussmitgliedern positiv begleitet. Sie empfahlen dem Rat, beide Anliegen zu unterstützen: "Die Malteser tun auf vielfältige Weise Dienst an der Allgemeinheit, deswegen sind die Planungen gut und richtig", so Alfons Pöhler (CDU).

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