Radwegsanierung In Zukunft holperfrei von Glandorf nach Bad Laer

Von Andrea Pärschke, 10.09.2018, 14:19 Uhr
Ein Radweg führt am Schierloher Sportplatz vorbei Richtung Bad Laer. Der allergrößte Teil dieser Strecke ist asphaltiert. Nur 300 Meter sind lediglich geschottert. Foto: Achim Köpp

Glandorf. In Zukunft könnte es ohne Geholper und Rutschgefahr entlang des Sportplatzes in Schierloh mit dem Rad Richtung Bad Laer gehen. Denn bisher ist der Weg an dieser Stelle geschottert. Die Maßnahme könnte im Rahmen der Zile-Richtlinie – ländlicher Tourismus gefördert werden.

Zile steht für "Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung", ein Förderprogramm des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums. Wer von Glandorf nach Bad Laer über Gemeindestraßen mit dem Rad unterwegs ist, fährt weitestgehend auf asphaltierten Straßen. Diese wird lediglich auf 300 Meter entlang des Sportplatzes in Schierloh unterbrochen. Hier ist der Weg geschottert. "Während der Gespräche zum Dorfentwicklungsprogramm ist das Thema immer wieder aufgekommen", berichtete Bürgermeisterin Magdalene Heuvelmann während der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses. Viele hatten sich eine Asphaltierung des Teilabschnittes gewünscht. Willi Micke (SPD) regte an, den Weg zu pflastern, um die Ausgaben für die Gemeinde geringer zu halten. Er denkt dabei nicht nur an die Anschaffungskosten, sondern auch daran, dass mögliche Reparaturen später einfacher zu bewerkstelligen seien. "Der Weg soll auch für Inliner gut zu befahren sein", argumentierte Magdalene Heuvelmann dagegen. Auf die Gesamtkosten würde die Entscheidung zwischen Asphalt und Pflastersteinen laut Rainhold Hothnaier sowie der Verwaltung kaum Einfluss nehmen.

Zusammenarbeit mit Bad Laer

Diese lägen nach ersten Schätzungen bei etwa 35.700 Euro brutto. Wenn im Rahmen der Zile-Richtlinen Förderanträge der Gemeinde positiv beschieden würden, würde aus diesen Mitteln etwa 22.491 Euro fließen. Blieben noch 13.209 Euro. "Der Weg liegt in etwa jeweils zur Hälfte auf Gebiet der Gemeinde Bad Laer und Glandorf", erläuterte die Bürgermeisterin, die Gespräche mit Ratsmitglieder aus Bad Laer führte und ihnen den Vorschlag unterbreitet hatte, die Kosten für die Aufwertung der touristisch interessanten Wegeverbindung zu teilen. Jede Kommune würde dann 6.600 Euro zahlen. Der Bauausschuss riet dem Rat, den Förderantrag nach Zile-Richtlinien "auf den Weg zu bringen", wie Sebastian Gottlöber (UWG) sagte: "Mit Blick auf die Kosten schluckt man zunächst". Doch die Fördermöglichkeiten und eine mögliche Zusammenarbeit überzeugten ihn. Alfons Pöhler (CDU) sieht das ähnlich: "Ich denke, es ist ein gutes Projekt". Damit schickte er einen Appell und die Bitte an die Nachbargemeinde, eine Teilsanierung mitzutragen.

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