Sanierung Fördermöglichkeiten für Glandorfs Turnhalle aufgetan

Von Andrea Pärschke, 12.09.2018, 17:26 Uhr
Die "Kleine Turnhalle" in Glandorf hat eine Sanierung dringend nötig. Um die Kosten im Rahmen zu halten, beantragt die Gemeinde nun erneut Fördermittel. Foto: Achim Köpp

Glandorf. Erst sah es nicht gut aus: Nachdem zu Beginn des Jahres die Förderanträge für die "Kleine Turnhalle" abgelehnt wurden, befürchtete die Gemeinde das 1,6 Millionen Euro -Projekt selbst finanzieren zu müssen. Nun haben sich Fördermöglichkeiten aufgetan.

Die Hoffnungen auf Fördermittel hatten die Ratsmitglieder beinahe schon aufgegeben nachdem klar wurde, dass das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) die Sanierung der "Kleinen Turnhalle" nicht mitfinanziert. Doch Bauamtsleiter Frank Scheckelhoff kam mit guten Neuigkeiten zum Bauausschuss. Denn es haben sich Fördermöglichkeiten für das Projekt aufgetan. So ermunterte das ArL die Gemeinde, erneut einen Antrag zu stellen und revidierten damit die zunächst pessimistische Einschätzung der Situation für die kommende Förderperiode. Denn die Mittel für Projekte wie die Sanierung der Turnhalle seien widererwarten erhöht worden: "Es ist keine Garantie, aber zumindest eine Ermunterung", so Bauamtsleiter Frank Scheckelhoff. Die Förderquote betrage bis zu 63 Prozent.


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Beeilen muss sich die Verwaltung, um Chancen auf Förderung im Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" zu sichern. Der Bund habe Anfang August das Programm aufgelegt und Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro ab dem Jahr 2019 bereit gestellt. Bis zum 31. August können Kommunen einen Projektvorschlag einreichen. Die Förderquote betrage 45 Prozent.

Abruffrist?

Die Mitglieder des Bauaausschusses zeigten sich fraktionsübergreifend erfreut. "Wir sollten die Mittel erstmal beantragen", so Willi Micke (SPD). Alleine die Möglichkeit, den Zuschlag zu bekommen, stelle eine Verbesserung zur jetzigen Situation dar. Sebastian Gottlöber, der sich ebenfalls positiv zu den neuen Möglichkeiten äußerte, fragte, ob es eine Abruffrist der Mittel gäbe. Denn voraussichtlich werde die Entscheidung des Bundesprogrammes eher vorliegen als die des Amtes für regionale Landesentwicklung. Dessen Förderquote allerdings höher ist. "Kann es passieren, dass wir uns für die Förderung vom Bundesprogramm entscheiden müssen, ohne zu wissen, ob wir den Zuschlag vom Amt für regionale Landesentwicklung bekommen?" Darauf gab es noch keine endgültige Antwort. Wenn der Rat, der einstimmigen Empfehlung des Bauaausschusses nachkommt, wird  sich die Gemeinde zunächst einmal um die Fördergelder für das Projekt bewerben.

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