Katholische Landjugend zufrieden 1100 Besucher bei Scheunenparty in Glandorf

Von Andreas Wenk

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Glandorf. Schon die Ü-30-Party am Freitag war ein voller Erfolg, berichten die Vorsitzende der KLJB Julia Herbermann und ihre Pressesprecherin Verona Niermann. Fast bis zuletzt hatten Mitglieder der Katholischen Landjugend Bewegung noch alle Hände voll zu tun, Hof und Scheune herzurichten. „Am Ende hatten wir dann doch noch eine Stunde Zeit bis die ersten Gäste kamen“, berichtet Herbermann. Am Sonntag ging das eigentliche Scheunenfest bis 5 Uhr in der früh.

Gegen 22 Uhr sah es noch nicht danach aus, dass am Ende rund 1.100 Besucher kommen würden. Zu „Hoch die Hände Wochenende“ oder dem Revolutions-Sommerhit „Bella Ciao“ herrschte vor der Bühne aber bereits ausgelassene Tanzstimmung. Gegen 23 Uhr wurde es bereits merklich voller und gegen Mitternacht war dann die Spitze erreicht.

„Es wird recht ordentlich konsumiert“

Viele Jugendliche und junge Erwachsene hatten sich bringen lassen und nur vereinzelt liefen Gruppen am dunklen Straßenrand entlang, während der Parkplatz noch freie Kapazitäten aufwies. Auch wenn die kalte Vollmondnacht zunächst abzuschrecken schien, am Ende hatte das Party-Volk offenbar an einem anderen Ort vorgeglüht, wie man in Szene-Kreisen die ersten Drinks in Anlehnung an die Startverzögerung bei alten Dieselfahrzeugen nennt. Das überwiegend junge Publikum scheint aber immer später zu den eigentlichen Partys zu kommen, bestätigen nicht nur die Malteser. Angestellte des Sicherheitsdienstes berichten sogar, dass Clubs in der Stadt vor Mitternacht nur von wenigen aufgesucht werden. Ein Trend, der sich auch im Landkreis offenbar immer stärker bemerkbar macht. Trotzdem wird „recht ordentlich konsumiert“, wie der zweite Vorsitzende der KLJB in Glandorf Frederik Maag berichtet.

Alles gut über die Bühne gegangen

Die Ruhe vor dem Sturm. Noch um 22.30 Uhr hält sich der Andrang am Grill in Grenzen. Foto: Andreas Wenk

Während am spätere Abend die Besuchergruppen noch recht vereinzelt an den Service-Ständen etwa für Pizza, Getränke-Marken oder am Grill auf dem Hof standen, setzte gegen 23 Uhr ein Strom Richtung Scheune ein und vom Kasseneingang kamen immer neue Nachtschwärmer hinzu. Julia Habermann ist froh. Sie zeigte sich am Sonntagnachmittag erleichtert, dass alles gut über die Bühne gegangen ist. Rechtschaffen erschöpft, aber dennoch einigermaßen fit, sei sie. „Mal sehen, wie es morgen ist.“ Frei nach dem Motto: „Wer feiern kann, kann auch arbeiten“, muss sie am Montag gleich wieder ran, obwohl die Scheunenparty für sie selbst eigentlich mehr Arbeit bedeutet hatte. Als Erzieherin kann sie dabei kaum damit rechnen, den Tag mit halber Kraft durchzustehen. Aber wie sie, die KLJB und befreundete Vereine bei der Vorbereitung gezeigt haben, wird sie auch das überstehen.


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