68.442 Euro Sparkassenstiftung unterstützt Windmühlensanierung in Glandorf

Von Andrea Pärschke

Der Scheck wurde direkt vor Ort vergeben: Vor den Türen des Glandorfer Wahrzeichens stehen unter anderem (von links): Judith Wessels, Clemens Recker, Martin Bäumer, Josef Laumann, Michael Herbermann, Johannes Hartig, Landrat Michael Lübbersmann, Bürgermeisterin Magdalene Heuvelmann und der Vorsitzende des Windmühlenvereins Hubert Schlotmann. Foto: Elvira PartonDer Scheck wurde direkt vor Ort vergeben: Vor den Türen des Glandorfer Wahrzeichens stehen unter anderem (von links): Judith Wessels, Clemens Recker, Martin Bäumer, Josef Laumann, Michael Herbermann, Johannes Hartig, Landrat Michael Lübbersmann, Bürgermeisterin Magdalene Heuvelmann und der Vorsitzende des Windmühlenvereins Hubert Schlotmann. Foto: Elvira Parton

Glandorf. Mit 68.442 Euro unterstützt die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück die Windmühlensanierung Glandorf. Zur offiziellen Scheckübergabe berichtet Landrat Michael Lübbersmann auch von seinen Erinnerungen auf dem Land.

Die Sanierungsarbeiten schreiten in der Windmühle voran. Einen warmen Geldsegen brachte nun die Scheckübergabe durch die Sparkassenstiftung des Landkreis Osnabrück. Davon wie gut das Geld angelegt ist, überzeugten sich alle beim Ortstermin. Denn von innen und Außen sind die Sanierungsfortschritte der Windmühle mittlerweile gut sichtbar: „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so der Vorsitzende des Windmühlenvereins, Hubert Schlotmann, während er den Scheck dankend annahm. Wie bei der Sanierung vieler denkmalgeschützter Gebäude, zeige sich aber auch diesesmal, dass sich die genaue Bauzeit als nicht immer gut vorhersehbar erweise. Und doch: „Das Ziel ist mittlerweile erkennbar“, so Schlotmann.

Glandorfer Wahrzeichen

Und auch die Vertreter der Sparkassenstiftung des Landkreis Osnabrück, Johannis Hartig, Michael Lübbersmann und Martin Bäumer sind zufrieden: „Die Wirkung der Spende sehen wir multipliziert in den Objekten“, lobt Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück. Er sieht in den Plänen rund um das Wahrzeichen mehrere Aspekte verwirklicht, für die die Stiftung, welche sich aus den Mitteln der drei im Landkreis Osnabrück ansässigen Sparkassen speist, steht. Auch Michael Lübbersmann ist gerne in der Mühle und fühlt sich bei einer kleinen Besichtigung an seine Kindheit zurückerinnert. „Ich komme von einem landwirtschaftlichen Betrieb“, berichtet er vom Ursprung seines Interesses. Neben der Bedeutung als Glandorfer Wahrzeichen und als kultureller Treffpunkt mache die noch funktionstüchtige Mühle „auch für junge Menschen erfahrbar, wie aus Getreide Brot entsteht“. Auch Bürgermeisterin Magdalene Heuvelmann freut sich über die Spende an den Windmühlenverein und betont den Wert, den die Mühle für Glandorf hat: „Sie ist das Glandorfer Wahrzeichen und von großer identitätsstiftender Bedeutung“.


Auch Privatpersonen können die Windmühle mit einer Spende unterstützen. Wer mag, kann zudem Souvenirs erwerben, die aus den alten Balken der Windmühle hergestellt wurde. Weitere Infos bei Kassenwart Josef Laumann.