Modern, zukunftsweisend und gemeinsam Glandorfs Oberschüler schnuppern Firmen-Luft


pmGlandorf. Modern, zukunftsweisend und vor allem gemeinsam. Das waren die Schlagworte während der Betriebsbesichtigung, an dem 26 Ludwig-Windthorst-Schüler des Technikkurses Einblicke hinter die Kulissen der Firma M. Faust Kunststoffwerk GmbH und Co KG erhielten.

Am frühen Morgen machte sich der Technikkurs der Ludwig-Windthorst-Schule mit den Lehrkräften Michael Fritze und Johannes Wolken auf den Weg zur Betriebsbesichtigung der Firma Faust. Auf dem Stundenplan stand die Entdeckung der Berufsfelder des Verfahrensmechanikers für Kunststoff /Kautschuktechnik und des Werkzeugmechanikers, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Zu Beginn wurden die Jugendlichen von Volker Faust bei sommerlichen Temperaturen bei einem kalten Getränk herzlich empfangen und Ralf Bauschulte gab der gesamten Gruppe einen kurzen Einblick in die Firma Faust. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen durch den Betrieb geführt, wo sie verschiedene Einblicke in die beiden Berufen erhielten.

Sichere Perspektive

„Wie ich dachte, man stellt hier nur einen Hammer her“, staunten einige Schüler, als sie in der Werkstatt die großen Gussformen für die Kunststoffherstellung sahen. Nur so besteht die Möglichkeit die Transparenz der Berufsfelder zu optimieren und die Lernenden lebensnah an die Berufe heranzuführen. Außerschulische Lernorte spielen dabei eine immer größere Rolle in der Berufsorientierung der Ludwig-Windthorst-Schule in Glandorf.

Aber nicht nur die eigene Werkstatt zur Herstellung der Gussformen, sondern auch die modernen Maschinen zur Anfertigung der Kunststoffteile weckten das Interesse der Schüler. Der Firma Faust ist es ein großes Anliegen, den Auszubildenden auch nach ihren Lehrjahren eine sichere Perspektive im eigenen Betrieb zu gewährleisten. Ebenso betonte Volker Faust die stetigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den beiden Berufsfeldern.

Aus grünen Tafeln werden Whiteboards

Eine gute Ausbildung findet seine Grundlagen stets in einer guten Schule. Und so freuten sich alle LuWis sehr, als im Dezember eine Spende von 1500 Euro der Firma Faust genutzt werden konnte, um einige grüne Tafeln zu Whiteboards zu folieren. Endlich war Schluss mit den alten Schwämmen, kratzenden Fingernägeln und Kreidestaub, woran sich sicherlich jeder, der in seinem Leben eine Schule besuchte, ungern zurückerinnert.

Der Unterricht geht mit der Zeit und wird durch die Arbeit an Whiteboards nicht nur moderner, sondern die Klassenräume gestalten sich durch die hellen Präsentationsflächen auch freundlicher und letztlich hygienischer. Die im Januar in vier Klassenräumen mit spezieller Whiteboard-Folie beklebten Tafeln kamen bei den Schülern und Kollegen gleichermaßen gut an, sodass auf der Generalhauptversammlung des Fördervereins beschlossen wurde, sofort weitere Räume umzurüsten. Am Montag freuten sich die Schüler, Schulleitung, Kollegen und Volker Faust schließlich sehr, die grünen Tafeln sprichwörtlich aus dem Fenster zu werfen und an der Ludwig-Windthorst-Schule die „Tafel 2.0“ zu begrüßen.