Keine Förderung für die Turnhalle Drei Zufahrtsmöglichkeiten für Glandorfs Dorenberg

Von Andrea Pärschke

Die „Kleine Turnhalle“ bei der Ludwig-Windthorst-Schule soll zum Teil abgerissen werden. Foto: Achim KöppDie „Kleine Turnhalle“ bei der Ludwig-Windthorst-Schule soll zum Teil abgerissen werden. Foto: Achim Köpp

Glandorf. Wie geht es mit der Kleinen Turnhalle weiter? Welcher Zugang wird Baufahrzeuge in Neubaugebiet Dorenberg III führen? Außerdem auf der Tagesordnung steht eine Erweiterung des Verbrauchermarktes. Diskutiert wird am Dienstag, 5. Juni in Gaststätte Herbermann, ab 19.30 Uhr.

Zufahrt zum Dorenberg III

Das Thema sorgt bereits seit einiger Zeit für Diskussionsstoff. Es geht um die Zufahrt zum neuen Baugebiet Dorenberg III, das sich an die Baugebiete Dorenberg I und II anschließt, die bislang mit Kraftfahrzeugen nur über die Straße „Zum Dorenberg“ erreicht werden können. Es soll eine weitere Zufahrt eingerichtet werden: Zunächst einmal für Baustellenverkehr. Feuerwehr und Polizei fordern zudem auch langfristig eine Notfallzufahrt, sollte die Straße „Zum Dorenberg“ einmal versperrt sein. Es steht die Frage im Raum, ob dieser Weg auch von Anwohnern als Alternative genutzt werden könnte. Drei Lösungsmöglichkeiten sind möglich.

Drei Möglichkeiten

In der Beschlussvorlage empfohlen wird derzeit die Variante I, bei der Baufahrzeuge von der B475 direkt auf das Baugebiet fahren könnten. Eine langfristige Lösung für Rettungsfahrzeuge ist das nicht, denn eine Lärmschutzwand soll das Baugebiet umschließen.

Der Weg für die Rettungsfahrzeuge müsste also – so oder so – über den „Mersch“ führen. Der ursprüngliche Plan, der nun als Variante II in die Beschlussvorlage eingeht, sieht eine Zufahrt von der Laerscher Straße vor. Theoretisch könnte dort auch der Bauverkehr abgewickelt werden, zudem wäre eine Zufahrt für Anwohner an dieser Stelle möglich.„Es ist anzunehmen, dass ein Großteil des Verkehrs aus dem Gebiet Dorenberg auch künftig über die bestehende Zufahrt „Zum Dorenberg“ abgewickelt wird. Zudem kann sich der Verkehr an der Einmündung zum Schierloher Weg in drei Richtung verteilen“, heißt es in der Beschlussvorlage. Die Verkehrssituation müsse jedoch beobachtet werden. Die Bewohner der bereits bestehenden Baugebiete hatten sich in der Vergangenheit gegen diese Pläne ausgesprochen und wiesen in einem Anschreiben mit Unterschriftenliste auf Sicherheitsmängel hin, denn die Fuß- oder Radweganbindung des Wohngebietes Dorenberg I und darüber hinaus erfolge vor allem durch die Überquerung des Schierloher Wegs zur Unterführung Viehtrift. Die gesamte Fuß- oder Radweganbindung des Wohngebietes Dorenberg I und darüber hinaus erfolge durch die Überquerung des Schierloher Wegs zur Unterführung Viehtrift, insbesondere sei dies auch der Schulweg.

Möglich ist außerdem eine Notzufahrt von der B 475 auf den Wirtschaftsweg „Mersch“ – als Variante III. Als Bau- und dauerhafte Rettungszufahrt könnte diese Variante ohne Weiteres genutzt werden. Soll dies jedoch eine dauerhafte Zufahrtsstraße für die Bewohner des Dorenbergs werden, müsste eine Linksabbiegerspur auf der B 475 eingerichtet werden.

Keine Fördergelder für die Sanierung der kleinen Turnhalle

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Die regionale Landesentwicklung fördert die Sanierung der kleinen Turnhalle nicht. Baubeginn soll aber nach wie vor das Jahr 2019 sein. Bis dahin werden weitere Fördermöglichkeiten beantragt werden, zudem wird diskutiert, ob und wie die Sanierungskosten reduziert werden können. Außerdem auf der Tagesordnung steht die Parkplatzsituation in Glandorf und die bauplanerischen Voraussetzungen für die Erweiterung des Gartencenters.