Landeswettbewerb in Springe Glandorfer Jagdhornbläser erfolgreich

Die Glandorfer beim Abschlussblasen in Springe. Mit dabei: Knirps Augustin Krause (vorne, 2. von links) mit seinem Taschenjagdhorn. Foto: Antonius ReckerDie Glandorfer beim Abschlussblasen in Springe. Mit dabei: Knirps Augustin Krause (vorne, 2. von links) mit seinem Taschenjagdhorn. Foto: Antonius Recker

swa/pm Glandorf. Sehr zufrieden waren die Glandorfer Jagdhornbläser mit ihren Ergebnissen beim Landeswettbewerb auf dem Jagdschloss Springe. Sowohl die erstmals gestartete Nachwuchsgruppe, die in der Klasse C an den Start ging, als auch die wettkampferfahrenen A-Gruppen-Bläser erreichten mit Platz 10 bzw. Platz 8 die Top 10.

Für die A-Gruppe bedeutete das, obwohl sie auf einige zuverlässige Bläser aus terminlichen Gründen verzichten musste, die bisher beste Platzierung bei allen von ihnen besuchten Landeswettbewerben. Sie qualifizierte sich damit wie vor zwei Jahren wieder direkt für den nächsten Bundeswettbewerb. Der findet 2019 statt.

800 Bläser im Wettstreit

Die Siegerehrung, berichtete der Glandorfer Jagdhornbläser Antonius Recker weiter, wurde von der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast vorgenommen. Im Wettbewerb starteten nach Angaben der Landesjägerschaft insgesamt 57 Bläsergruppen, darunter eine Gastgruppe aus Bremen, mit insgesamt gut 800 Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläsern: „Zahlreiche Zuschauer genossen die hochklassigen Wettbewerbsbeiträge und das tolle Ambiente am Jagdschloss Springe.“ (Weiterlesen: Klänge in Berlin – Glandorfer Jagdhornbläser spielen bei „Grüner Woche“)

Leider sei die Veranstaltung von teilweise trübem Wetter geprägt gewesen. Die Glandorfer Bläser mussten wie einige andere Gruppen im strömenden Regen antreten, berichtete Antonius Recker: „Dies hat sicherlich eine noch besser bewertete Leistung verhindert.“ Nicht nur von den Glandorfer Bläsern sei es bedauert worden, dass es die Veranstalter versäumt hätten, den teilnehmenden Gruppen im Wartebereich einen Wetterschutz anzubieten.

Taschenjagdhorn

Der jüngste Glandorfer Nachwuchsbläser war Augustin Krause. Der Dreijährige unterstützte, mit seinem Taschenjagdhorn ausgerüstet, als Statist die A-Gruppe. Die Glandorfer Jagdhornbläser verabschieden sich nach einem gemütlichen Grillabend in die Sommerpause um sich dann auf den nächsten großen Auftritt, die Hubertusmesse in der Glandorfer St. Johannes Pfarrkirche am 4. November vorzubereiten. Mehr aus Glandorf im Netz


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