Zuhören und Mitsingen Luther-Posaunenchor aus Georgsmarienhütte spielt in Glandorf

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Eine Tuba, sieben Trompeten, vier Posaunen und zwei Hörnerd verwandelten die kleine Holzkirche Kripplein Christi in einen Konzertsaal. Foto: Anke SchneiderEine Tuba, sieben Trompeten, vier Posaunen und zwei Hörnerd verwandelten die kleine Holzkirche Kripplein Christi in einen Konzertsaal. Foto: Anke Schneider

Glandorf. 500 Jahre Musikgeschichte umspannte das Konzert des Posaunenchores der Luthergemeinde Georgsmarienhütte. Sieben Trompeten, vier Posaunen, zwei Hörner und eine Tuba verwandelten die kleine Holzkirche Kripplein Christi in einen Konzertsaal.

Zwei Tage vorher hatte der Posaunenchor das Konzert bereits in seiner Heimatkirche in Alt-Georgsmarienhütte gegeben. Chorleiter Stefan Bruhn und sein Bläserchor begannen mit „Ein neuer Anfang“ von Jens Uhlenhoff. Beim zweiten Stück, „Gott gab uns Atem“ von Tilmann Peter wurden die rund 40 Gäste in der Kirche schon gleich zum Mitsingen aufgefordert. „Ein toller Chor“, lobte der Dirigent.

Alte Werke

Weiter ging es mit sehr alten Werken, unter anderem „Intrada“ von Melchior Frank, das im 16. Jahrhundert entstand. Spuren in der Musikgeschichte hat auch Giovanni Battista Pergolesi, unter anderem mit seinem Werk „Moderato“ hinterlassen, obwohl der im 18. Jahrhundert lebende Komponist nur 26 Jahre alt wurde.

Weiter ging‘s ins 20. Jahrhundert zu Richard Doublees Werken. Er komponierte unter anderem Arrangements zu Chorälen aus dem evangelischen Gesangbuch und älteren Volksliedern. Richtig modern wurde es dann mit Reinhard Meys „Über den Wolken“. Auch hier konnte das Publikum wieder mitsingen. Werke von Dieter Wendel, Ralf Gössel und Frank Dörschel rundeten das Konzert ab. Von Dörschel hörten die Gäste das bekannte Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“, ein Segenslied zum Mitsingen. Mehr aus Georgsmarienhütte lesen Sie hier.


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