Höhere Kosten Viele Löcher bei Glandorfs Windmühlen-Sanierung zu stopfen

Von Andrea Pärschke

Glandorfs Windmühle soll in acht bis zehn Wochen fertig sein. Die Bauarbeiten haben sich etwas verzögert. Foto: Andrea PärschkeGlandorfs Windmühle soll in acht bis zehn Wochen fertig sein. Die Bauarbeiten haben sich etwas verzögert. Foto: Andrea Pärschke

Glandorf. Nach einer kleinen Winterpause starten die Sanierungsarbeiten am Glandorfer Wahrzeichen erneut. In acht bis zehn Wochen könnten die Arbeiten beendet sein.

Das berichtet der zuständige Fachdienstleiter Frank Scheckelhoff während des Sachstandberichtes beim Bau- und Planungsausschuss. Demnach seien die Bauarbeiten für kurze Zeit aufgrund des frostigen Wetters äußerlich ausgesetzt worden. Nun werden einige Lagen Putz aufgetragen, sodass die Mühle wenn alles fertig ist klassisch weiß sein wird – so wie es sich viele Glandorfer gewünscht haben. „Die Restbauzeit könnte bei acht bis zehn Wochen liegen“, schätzt Scheckelhoff – natürlich immer vorausgesetzt, dass das Wetter frühlingshaft und trocken bleibt.

Kosten steigen

Seit die Renovierungsarbeiten im vergangenen Jahr begonnen haben, ist viel geschehen. Nachdem der Putz abgeklopft und das Gemäuer trocken gelegt wurden, mussten vor allem auch die Holzbalken und das Mauerwerk umfassend saniert werden. „Es waren viele Löcher zu stopfen, 14 Paletten Sandstein haben wir benötigt“, berichtet der Fachdienstleiter. Insgesamt war das mehr als erwartet, daher werden die Kosten wohl auch steigen. Von insgesamt 450.000 Euro ist die Gemeinde bislang ausgegangen. Einige tausend Euro werden voraussichtlich noch dazu kommen.

Hochzeitsmühle

In den kommenden Wochen geht die Sanierung in ihre letzte Phase. Dabei werden mehrere Lagen Putz aufgetragen, außerdem werden die Windmühlenflügel und die Balustrade erneuert. Danach soll das Glandorfer Wahrzeichen auch wieder als Hochzeitsmühle genutzt werden können. Mehr aus Glandorf im Netz