Dafür keine Straßenlaternen Neues Fahrzeug für die Glandorfer Feuerwehr

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Die Zufahrt zur Feuerwehr in Glandorf ist sehr dunkel. Sollen dort in Zukunft Laternen den Weg leuchten? Foto: Andrea PärschkeDie Zufahrt zur Feuerwehr in Glandorf ist sehr dunkel. Sollen dort in Zukunft Laternen den Weg leuchten? Foto: Andrea Pärschke

Glandorf. Der Glandorfer Rat stimmte nun dem Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeuges und von neuer Schutzkleidung zu. Die Zufahrtsstraßen für private Fahrzeuge zum Feuerwehrhaus wird hingegen nicht mit Laternen ausgestattet.

Schon beim Feuerwehr- und Finanzausschuss hatte sich Gemeindebrandmeister Frank Andiel für ausreichende Beleuchtung starkgemacht. Die Ausschussmitglieder waren zunächst nicht einer Meinung: So waren im Haushalt erst 25000 Euro für die Beleuchtung eingeplant. Davon 5000 Euro für Wartungsarbeiten, 20000 Euro für die Beleuchtung zur Feuerwehr. Während die CDU dafür plädierte, in Anbetracht eines prall gefüllten Haushaltes 20000 Euro wieder zu streichen, beantragte die SPD im Gegenzug, den Ansatz um 15000 Euro zu erhöhen. Sie folgte damit der Argumentation der Feuerwehr, die auch darauf hinwies, dass viele Mitglieder der Jugendfeuerwehr an Gruppenabenden mit dem Rad zur Wache führen und von Autofahrern in der Dunkelheit schnell einmal übersehen werden könnten.

Kaum benutzter Weg beleuchtet

Während die Abstimmung im Ausschuss noch uneindeutig war, fiel im Verwaltungsausschuss – dem Bericht von Bürgermeisterin Magdalene Heuvelmann während der Ratssitzung zufolge – schließlich die Entscheidung: So sollen 5.000 Euro genutzt werden, um die bereits vorhandene Laterne an der Brücke auszubauen. Darüber hinaus soll es zunächst keine Beleuchtung geben. Da die Feuerwehr im Außenbereich liege, würde vermutlich über viele Stunden hinweg beinahe unbenutzte Wege beleuchtet. Dies sei auch aus finanzieller und umwelttechnischer Sicht nicht unbedingt darstellbar, so die Argumentation. Zudem würde dies auch Wünsche bei anderen Außenbereichsbewohner wecken. Der Verwaltung sei vom Verwaltungsausschuss jedoch „vorgeschlagen“ worden, über den Einsatz „intelligenter Techniken“ nachzudenken. So gibt es zum Beispiel Straßenbeleuchtung mit einer Zeitschaltuhr oder Bewegungsmelder.

Neues Feuerwehrfahrzeug

Abgesehen von diesem Wunsch hat der Gemeinderat der Feuerwehr nicht viel abgeschlagen. So bewilligte er nun einstimmig den Kauf eines neuen Hilfeleistungsfahrzeugs. Seit nunmehr 32 Jahren fährt es zum Beispiel bei einem Feueralarm direkt hinter dem ersten Fahrzeug heraus und wird entsprechend oft genutzt. Der Gemeinderat beschloss einstimmig den Kauf eines neuen Fahrzeuges.

Neue Einsatzkleidung

Außerdem hatte die Feuerwehr neue Einsatzkleidung für alle Glandorfer und Schweger Feuerwehrleute beantragt. Die Hersteller geben an, dass diese alle zehn Jahre ausgetauscht werden soll. Bei der Mehrzahl der Anzüge sei dies nun der Fall. Etwa 72912 Euro bewilligt der Gemeinderat einstimmig dafür.


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