Wohnbebauung geplant Was passiert mit dem „alten Markt“ in Glandorf?

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Was geschieht in Zukunft mit dem Areal rund um die alte Feuerwehr in Glandorf? Archivfoto: Achim KöppWas geschieht in Zukunft mit dem Areal rund um die alte Feuerwehr in Glandorf? Archivfoto: Achim Köpp

Glandorf. Seit die Feuerwehr 2013 ihr neues Haus bezogen hat, steht die Frage im Raum: Was geschieht mit dem Areal bei der alten Feuerwehr? Ein Dorfgemeinschaftshaus war lange in der Diskussion. Eine andere Lösung kristallisiert sich aber immer mehr heraus.

Es ist ein Filetstück mitten in Glandorfs Zentrum: die ehemalige Feuerwehr und das daran angrenzende Grundstück „Haus Pues“. Beide Grundstücke sind in Gemeindebesitz. Die UWG schlug nun vor, an dieser Stelle eine Wohnbebauung zu realisieren. Die Fraktion hatte schon vorher immer wieder darauf hingewiesen, dass es in Glandorf langfristig an kleinen Wohnungen fehle. Daher scheint sich diese Idee, die im Bau- und Planungsausschuss diskutiert wurde, geradezu anzubieten.

Schon länger im Gespräch

Hinter den Kulissen ist dieses Thema schon seit Längerem diskutiert worden. Bewusst hatte man sich für die Entscheidung, was mit diesem zentrumsnahen Baugrundstück geschehen soll, Zeit nehmen wollen. Mehrere Ideen standen im Raum, unter anderem hatte Bürgermeisterin Magdalene Heuvelmann ein Dorfgemeinschaftshaus vorgeschlagen. Doch darauf konnte sich vor etwa einem Jahr niemand einigen. Da kein finanzieller oder zeitlicher Druck herrschte, hatten sich die Verantwortlichen in Rat und Verwaltung letztendlich entschlossen, zunächst noch ein Stadtentwicklungsprojekt der Hochschule Osnabrück abwarten zu wollen. Die Studenten hatten sich mit dem Areal offenbar jedoch nicht beschäftigt. Daher stand nun die alte Frage wieder im Raum. Mehr aus Glandorf im Netz

Wohnprojekt geplant

Die UWG beantragte nun ein Wohnprojekt: „Die UWG-Fraktion beantragt den Einstieg in die Planungen zur Weiterentwicklung der Fläche Pues/altes Feuerwehrhaus/Marktplatz mit dem Ziel, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan auf der Fläche zu entwickeln“, heißt es in dem Antrag der Fraktion. Unter anderem soll dort barrierefreies Wohnen möglich werden. Zudem könnte dort neben Parkplätzen auch Platz für Grünflächen sein. Der jetzige Zustand soll auch nach Ansicht der CDU nicht noch mehr zum Dauerzustand werden. Der Bauausschuss empfiehlt, die Verwaltung mit entsprechenden Planungen zu beauftragen.


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