Bericht der Feuerwehr Viele Sturmeinsätze für die Feuerwehr in Glandorf

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Sturmtief Friederike hat auch in Glandorf seine Spuren hinterlassen. Die Feuerwehr hatte einiges zu tun. Foto: Andrea PärschkeSturmtief Friederike hat auch in Glandorf seine Spuren hinterlassen. Die Feuerwehr hatte einiges zu tun. Foto: Andrea Pärschke

Glandorf. Überdurchschnittlich viel zu tun hatten die Ortsfeuerwehren Glandorf und Schwege in den ersten drei Monaten des Jahres. Schuld ist vor allem Sturm Friederike.

Mit 40 Einsätzen können die Leute der Freiwilligen Feuerwehr wohl eine Art Rekordwert verzeichnen. Das berichtet Oberbrandmeister Frank Andiel während des Finanz- und Feuerwehrausschusses. 27 Einsätze gehen alleine auf Kosten des Sturmtiefs Friederike. „Dieses Jahr waren wir schon fleißig“, sagt der Oberbrandmeister mit einem Augenzwinkern. „Wir“ – das sind in Glandorf und Schwege zusammen insgesamt 84 aktive Kameraden, 40 Kameraden sind in der Ehrenabteilung, 16 Mitglieder sind in der Jugendabteilung vertreten. Mehr aus Glandorf im Netz

Mülltonnen angezündet

Die Statistik zeigt übrigens auch: Brandeinsätze kamen relativ selten vor. Dafür ziehen sie manchmal ein Vermittlungsverfahren nach sich. So wurde an Grundschule in Schwege eine Mülltonne angezündet. Dabei entstand ein relativ hoher Sachschaden. Den mutmaßlichen Täter konnte die Polizei mittlerweile ermitteln. Der Fall liegt bei der Staatsanwaltschaft.

Feuerwehrhaus in Schwege

Derzeit in der Planungsphase befindet sich das neue Feuerwehrhaus in Schwege. Es werden Gespräche zwischen Verwaltung und dem Architekt geführt. Das berichtet Andiel während des Ausschusses. Am Rande der Sitzung bestätigt er auf Nachfrage, dass die Feuerwehr derzeit ein wenig hinter ihrem selbst gesteckten Zeitplan liege. Das bestätigte Frank Andiel am Rande der Sitzung. Grund dafür ist der tragische und plötzliche Tod des zunächst beauftragten Planers. Die meisten Anträge, die die Feuerwehr in der Dezember-Sitzung stellte, werden im Haushaltsplan eingearbeitet: Auch die Schutzanzüge, die zunächst auf Wunsch der SPD gestrichen werden sollten. Neue Reifen für die Wagen gibt es hingegen nicht.


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