Hausaufgaben per Roboter Pfiffige Beiträge zum Wettbewerb „Jugend creativ“ in Glandorf

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Vor einer schweren Aufgabe standen Sandra Tiemann, Christina Langer, Christina Menkhaus als Jury des Malwettbewerbs in Glandorf. Foto: Petra RopersVor einer schweren Aufgabe standen Sandra Tiemann, Christina Langer, Christina Menkhaus als Jury des Malwettbewerbs in Glandorf. Foto: Petra Ropers

Glandorf . Im Badezimmer wartet die Zahnputzmaschine. Die Matheaufgaben erledigt ein Hausaufgaben-Roboter. Und für die Eins im Diktat sorgt der Schreibpulli: Findige Lösungen für Schule und Zuhause brachten die jungen Künstler beim Malwettbewerb „Jugend creativ“ der Glandorfer Filiale der Volksbank Osnabrück zu Papier.

Die Herausforderung an das künstlerische Talent der Schüler hat eine lange Tradition: Bereits zum 48. Mal lobten die Volksbanken und Raiffeisenbanken den Internationale Jugendwettbewerb aus. Rund 2500 Bilder von Schülern aus 20 Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück gingen dazu allein bei der Volksbank Osnabrück ein. „Wir freuen uns sehr, dass sich wieder so viele Kinder und Jugendliche beteiligt haben“, betonte Marketingmitarbeiterin Ines Hohnsbein.

Sieben Grundschulen beteiligt

Bei der Filiale Glandorf reichten die Grundschulen Glandorf, Schwege, Glane, Ostenfelde, Am Hagenberg, Dissen und Bad Rothenfelde sowie einige Schüler der 10 b der Realschule Dissen insgesamt 1089 Werke ein. Die Jurorinnen Christina Menkhaus, Christina Langer und Sandra Tiemann stellten sie damit vor eine schwere Aufgabe. Denn die jungen Künstler bewiesen nicht nur Talent mit Stift und Pinsel. Sie setzten zudem mit pfiffigen Ideen das Thema des diesjährigen Wettbewerbs um.

(Weiterlesen: So lief der Wettbewerb in Osnabrück)

„Erfindungen verändern unser Leben“ lautete das Motto, das bei den Schülern auf begeisterte Resonanz stieß: „Das Thema fanden alle super“, beobachtete Sandra Tiemann. Und an „Ideen mit Wirkung“, so die Anforderung an die ersten bis vierten Klassen, mangelte es nicht. Geht es nach den Grundschülern, so erledigt das Aufräumen des Kinderzimmers künftig ein Roboter. Hotdog und Pizza kommen aus eigens konstruierten Maschinen. Und damit es von der Schule noch schneller nach Hause geht, ist bald die Teleportations-App auf dem Handy installiert.

Energiekristall als Lösung für die Zukunft

Auch einige Zehntklässler der Realschule Dissen beteiligten sich im Bereich der Volksbank Osnabrück am Wettbewerb. Ihre Arbeiten überzeugten nicht nur künstlerisch, sondern auch inhaltlich: Der Sonnenenergie-Kristall etwa, der als Speichermedium Auto, Handy und mehr mit umweltfreundlicher Energie versorgt, könnte so manches aktuelle Problem wirkungsvoll lösen. Kein Hausarzt auf dem Lande? Mit der Health Watch ist das kein Thema mehr. Denn die „Gesundheitsuhr“ analysiert nicht nur die Befindlichkeit ihres Trägers, sondern gibt auch gleich die richtige Behandlung vor.

„Die Schüler nehmen diesen Wettbewerb sehr ernst und malen viele Stunden an ihren Bildern“, wissen die Jurorinnen – alle drei sachverständige Lehrerinnen – aus ihrem eigenen Schulalltag. Die Gewinner werden in den nächsten Tagen benachrichtigt und zur offiziellen Preisverleihung am 19. April in die Filmpassage Osnabrück eingeladen. Dort sind ihre Bilder dann noch in der Folgezeit zu bewundern.


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