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SPD: GMHütte geht besser 39 Kandidaten treten bei Kommunalwahl für SPD an

Von Wolfgang Elbers | 21.06.2016, 16:29 Uhr

Bundesweit ist die SPD derzeit etwas in Umfragetief, aber die GMHütter Sozialdemokraten sind optimistisch, bei der Kommunalwahl am 11. September die seit den 70ern gegebene Dominanz der CDU im Rat zu brechen. Die Parteivorsitzende Johanna Lüchtefeld bei der Kandidatenaufstellung: „Wir spüren eine Wechselstimmung und setzen auf neue Mehrheitsverhältnisse, um zu zeigen – GMHütte geht besser.“

Das ist auch das offizielle Wahlkampfmotto, auf das die Sozialdemokraten vor Ort bei der Kommunalwahl setzen. Den Wechsel sollen neben Themen wie bezahlbarer Wohnraum , Senkung der Kita-Gebühren, Einführung einer IGS als Ergänzung der lokalen Schulstruktur, Abschaffung der Straßenausbaubeiträge durch einen Systemwechsel zu einer Finanzierung über die Grundsteuer, effektiver Hochwasserschutz oder einen Neustart bei der Gestaltung des Stadtplatzes natürlich die Kandidaten bringen. Vorsitzende Lüchtefeld: „Wir haben eine gute Mischung gefunden und Bewerber, die sich bereits in ihren Stadtteilen engagieren.“

Jüngster SPD-Kandidat ist 19 Jahre

Angeführt werden die beiden Listen von der stellvertretenden Bürgermeisterin Dagmar Bahlo (Wahlbereich I) und der Fraktionsvorsitzenden Annette Jantos (Wahlbereich II). 11 der 13 derzeitigen SPD-Ratsvertreter treten wieder an, und neben jungen Kandidaten wie dem stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Julian Symanzik, der bereits den Harderberg im Rat vertritt, oder dem 23-jährigen Christian Kremer, finden sich auch vier Wahlvorschläge mit Migrationshintergrund auf den Listen, darunter Kemal Vizel – mit 19 Jahren der jüngste SPD-Kandidat. Für Lüchtefeld ein klares Zeichen, dass „wir für Kontinuität und Weltoffenheit“ stehen: „Die SPD weiß, welche Themen die Bürger beschäftigen.“ Ältester Kandidat ist Rüdiger Klünenberg mit 77 Jahren.

Die Fraktionsvorsitzende Annette Jantos gab bei der Aufstellung der Kandidatenlisten einen kurzen Rückblick auf die Wahlperiode. „Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist sie zu gestalten“, zitierte die Kloster Oesederin dabei Willy Brandt, und erinnerte daran, dass bei der Bürgermeisterwahl 2011 der SPD-Kandidatin Annegret Lalottis nur 164 Stimmen gefehlt haben, um ins Rathaus einzuziehen. „Wir werden hart kämpfen, um die Mehrheitsverhältnisse zu verändern“, motivierte sie die 35 anwesenden der 149 GMHütter SPD-Mitglieder für den Wahlkampf.

SPD: Wir haben das Herz für die Bürger

Die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Wahlmann bescheinigte am Ende dem SPD-Vorstand gute Vorarbeit geleistet und zwei ausgewogene Listen aufgestellt zu haben. Sie freute sich über die Geschlossenheit der GMHütter Genossen. Bis zur Wahl am 11. September will die SPD jetzt zeigen: „Wir haben das Herz für den Bürger, nicht die Konkurrenz“.