Ein Artikel der Redaktion

San Francisco World Spirits Competition Gin O49 aus Georgsmarienhütte gewinnt Preis in den USA

Von Mark Otten | 27.04.2017, 07:55 Uhr

Der O49-Gin aus Georgsmarienhütte ist aus Sicht der Juroren der „San Francisco World Spirits Competition“ ein „herausragender“ Gin. Zwei Aspekte stachen laut Jury besonders hervor. Wird der Gin nun ein Exportschlager?

Rund 3000 Spirituosen aus aller Welt haben bei der „San Francisco World Spirits Competition 2017“ um das Lob der Juroren gekämpft, darunter rund 500 Gins. Der O49-Gin aus dem Osnabrücker Land hat dabei eine Silbermedaille ergattert. Damit gilt er als „herausragendes“ Produkt in seiner Kategorie. Zwei Aspekte hob die Jury besonders hervor. (Weiterlesen: Zehn Tipps für die Zubereitung von Gin-Tonic) 

Was die Jury am O49-Gin mochte

Der Gin aus Georgsmarienhütte punktete mit seinem Fokus auf Bio-Zutaten und dem vergleichsweise hohen Alkoholgehalt von 49 Prozent, während immer mehr Gins knapp über 40 Prozent lägen, sagte Philipp Glassmeyer vom Hersteller Spirit49 in einem Gespräch am Mittwoch. (Weiterlesen: Georgsmarienhütter stellen eigenen Gin her) 

Die Geschäftsführer Michael Sander und Rene Strothmann hatten ihr Produkt ohne Erwartungen bei dem Wettbewerb angemeldet. Als in dieser Woche die frohe Kunde per E-Mail aus den USA kam, seien die Geschäftsführer voller Stolz und mit breitem Grinsen durch das Büro in Georgsmarienhütte gelaufen, erzählte Glassmeyer. Bei einem gemeinsamen Abend am Firmenstand auf der Maiwoche soll der Erfolg mit den Mitarbeitern gefeiert werden. Und wie geht es mit dem Gin weiter? (Weiterlesen: Osnabrücker „Flow Gin“ gewinnt Silber in Österreich) 

Flaschen von Hand abgefüllt

Bislang werden pro Jahr zwischen 4000 und 6000 Flaschen O49-Gin abgefüllt – von Hand. Der Gin ist vor allem durch persönliche Empfehlungen bekannt geworden; erst im Osnabrücker Land, immer mehr auch bundesweit. Einen festen Vertrieb ins Ausland gibt es bislang nicht. Doch das könnte sich nun ändern, denn die Auszeichnung aus San Francisco ist in vielen Ländern bekannt und bietet sich für internationales Marketing an. Das wollen die Geschäftsführer nun nutzen und dabei die Aktivitäten besonders im Osnabrücker Land bündeln, heißt es in einer Mitteilung. Der Markt dafür ist offensichtlich denn, Gin-Tonic ist ein seit Jahren wachsender Trend.