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Polizei ermittelt Elf Fässer mit unbekanntem Inhalt in Wald bei GMHütte gefunden

15.06.2018, 13:53 Uhr

Im Waldgebiet am Königs Esch zwischen Holzhausen und Georgsmarienhütte sind am Donnerstag insgesamt elf Stahlfässer gefunden worden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines schweren Umweltdelikts.

Es müsse davon ausgegangen werden, dass die 60-Liter-Fässer zum Zwecke der widerrechtlichen Entsorgung im Wald abgeladen wurden, heißt es am Freitag in einer Mitteilung der Polizei Osnabrück. Wegen der Hanglage in diesem Bereich sind einige Fässer an das Ufer des Königsbachs gerollt, ein Fass lag im Bach. Die Fässer wurden fachgerecht geborgen. Der Landkreis Osnabrück hat ein Fachunternehmen mit der umweltgerechten Beseitigung der Abfälle beauftragt.

Inhalt könnte wassergefährdend sein

Die roten Fässer tragen die Aufschrift „Waschverdünnung“. Der Inhalt ist derzeit nicht bekannt. Möglicherweise enthalten sie lösungsmittelhaltige Rückstände, die als stark wassergefährdend einzustufen sind. Ob Boden und Gewässer durch möglicherweise ausgetretene Gefahrstoffe in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist noch nicht abschließend geklärt und wird von den zuständigen Fachbehörden untersucht.

Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Die Ermittlungsgruppe Umwelt der Polizeiinspektion Osnabrück hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines schweren Umweltdelikts eingeleitet. Hinweise zur Herkunft der Fässer oder der Identität der Täter nimmt die Polizeiinspektion Osnabrück unter der Rufnummer 0541 – 327 3303 und das Polizeikommissariat Georgsmarienhütte unter der Rufnummer 05401 – 879 500 entgegen.