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Frei laufenden Haustiere Katzen kastrieren: Aufruf der Stadt GMHütte

Von PM. | 18.02.2017, 13:35 Uhr

Die Stadt Georgsmarienhütte ruft alle Halterinnen und Halter von Katzen und Katern auf, ihre frei laufenden Haustiere frühzeitig kastrieren zu lassen. Eine Pflicht dazu gibt es allerdings nicht.

Viele verwildert lebenden Katzen stammen von Hauskatzen ab, deren Fortpflanzung nicht kontrolliert wurde. Katzen können zwei- bis dreimal im Jahr bis zu sechs Junge bekommen. Oft werden diese zumeist ungewollten Katzenwelpen ausgesetzt. ( Weiterlesen: Tierschützer fangen 24 Katzen in Lotte )

Verwahrlost und oft krank

Sowohl die ausgesetzten wie auch die bereits frei lebenden jungen Katzen vermehren sich. Viele dieser Katzen leben laut Stadt GMHütte in einem elenden Zustand: Sie sind verwahrlost, oft krank und befallen von Flöhen und Würmern.

Die Kastration aller Katzen und Kater mit Freigang ist nicht nur aus Sicht der Stadt der geeignete und tierartgerechte Weg, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Aus diesem Grund werden alle Halter aufgefordert, ihre Freigängerkatzen frühzeitig kastrieren zu lassen. ( Weiterlesen: Freilaufende Katzen müssen in Bramsche bald kastriert und gekennzeichnet werden )

Um eine Vermehrung zu verhindern, sollten sowohl weibliche als auch männliche Katzen ab dem fünften Lebensmonat kastriert werden. Die Kastration ist für die Tierärzte ein routinemäßiger Eingriff, der unter Narkose durchgeführt und von den Tieren gut verkraftet wird.

Kennzeichnen lassen

Zusätzlich sollten Halter ihre Katze vom Tierarzt kennzeichnen lassen und sie in einem der kostenlosen Register anmelden. Dadurch kann diese bei Entlaufen dem Halter zugeordnet und zurückvermittelt werden.

Nach einem Ratsbeschluss aus dem Jahr 2011 können in Kolonien lebende streunende Katzen in GMHütte in enger Zusammenarbeit mit dem Katzenschutzbund kastriert werden. ( Weiterlesen: Osnabrücker Rat beschließt Katzen-Kastrationspflicht )