Ein Artikel der Redaktion Neue Osnabrücker ZeitungLogo Neue Osnabrücker Zeitung

Ein fröhliches Miteinander Georgsmarienhütte: 20 Jahre Kita „Lummerland“

Von Danica Pieper | 15.07.2014, 12:51 Uhr

20 Jahre ist es her, dass das Oeseder Lummerland seine Tore öffnete – als erste anerkannte integrative Kindertagesstätte in Bei strahlendem Sonnenschein kamen jetzt unzählige Eltern und Kinder an die Einrichtung an der Johannes-Möller-Straße, um das Jubiläum ihrer Kita mit einem Jahrmarkt und einer Tanzaufführung zu feiern.

Heute ist das „Lummerland“ aus der GMHütter Betreuungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Aber als die Integrativ-Kita vor 20 Jahren ihre Türen öffnete, stieß das Konzept noch auf Zurückhaltung. „Es gab Berührungsängste auf allen Seiten, auch bei den Eltern, die Angst hatten, dass ihr Kind vielleicht untergeht. Es hat ein paar Jahre gedauert, bis wir etabliert waren“, erklärte die Leiterin Ulrike Schenk. In den letzten zwei Jahrzehnten sei die Kita stetig gewachsen – von zwei Kindergartengruppen auf vier Kita- und zwei Krippengruppen.

Insgesamt 109 Kinder besuchen heute das „Lummerland“. „Wir leben ein tolles Miteinander, von dem alle profitieren“ so Schenk. Für das Jubiläumsfest hatten die Veranstalter unter anderem einen „nostalgischen Jahrmarkt“ auf die Beine gestellt, auf dem Groß und Klein sich im Dosen-, Pfeile- und Ringewerfen, Schubkarrenrennen, oder Hau-den-Lukas maßen oder eine Runde auf dem Karussell drehten. Zudem gab es eine große Tombola, für die Firmen aus dem Ort insgesamt 700 Preise gestiftet hatten.

Höhepunkt war eine kleine Showeinlage, bei der ein Teil der Kinder zur Musik von „Frank und seinen Freunden“ tanzte. Die Kleinen hatten in den letzten vier Wochen einmal wöchentlich die Tanzschule Albrecht besucht und dort die Choreografie einstudiert. Die Eltern waren begeistert, und alle Kinder, die nicht bei dem Kurs dabei waren, tanzten im Anschluss gemeinsam mit den „Profis“.

„Im Moment läuft es gut“, resümierte Schenk zum Fest. Für die Zukunft wünscht sich die Leiterin neben kleineren Gruppen vor allem eins: „Das wir weiterhin so arbeiten können, wie wir es wollen.“