Minigolf mit dem Weltmeister Achim Braungart Zink trainierte mit der „Coolen Schule“

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Georgsmarienhütte. Minigolf-Weltmeister Achim Braungart Zink löste jetzt sein Versprechen aus dem Vorjahr ein und besuchte die Minigolfanlage der Sophie-Scholl-Schule für ein Training mit den Schülern der Schülerfirma „Coole Schule“.

Einmal mit einem echten Weltmeister trainieren – diesen Traum konnten sich am Freitag die Mitglieder der Minigolfgruppe der Sophie-Scholl-Schule erfüllen. Achim Braungart Zink, Generalsekretär des Deutscher Minigolfsport Verbandes (DMV) und Minigolfweltmeister war auf der Anlage am Südring zu Gast.

Spielbetrieb

Seit 2011 betreibt die Schülergenossenschaft „Coole Schule“ der Sophie-Scholl-Schule die Anlage. Schüler und Lehrer kümmern sich gemeinsam um den Erhalt der Bahnen und sorgen an fünf Tagen pro Woche für einen reibungslosen Spielbetrieb. Dafür wurde die Schülerfirma im vergangenen Jahr als Minigolf-Botschafter des DMV ausgezeichnet. Im Rahmen der Preisverleihung hatte Braungart Zink damals angekündigt, die Schule noch einmal für einen Trainingstag zu besuchen.

 

Jetzt war es dann soweit und die Schüler konnten sich von einem professionellen Minigolf-Sportler zeigen lassen, wie man den kleinen Ball möglichst punktgenau durch die Hindernisse zum Loch spielt. „Langsam ist leichter als schnell“, erklärte Braungart Zink dabei den Nachwuchssportlern. Die Ruhe und Präzision, mit der er selbst den Ball spielt, erhalte man aber nur durch ganz viel Training. „Legt bei euren Runden immer wieder Trainingseinheiten ein, bei denen ihr übt genau zu spielen“, riet er den Schülern. Die folgten seinen Anweisungen äußerst interessiert. Allein schon die Vielzahl wertvoller Minigolfbälle mit unterschiedlichen Spieleigenschaften und die professionellen Schläger begeisterten.

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Familienfreundliche Bahn

Für die Bahn hatte Braungart Zink viel Lob übrig. Gerade für Freizeitspieler sei sie sehr gut geeignet, meinte er. Für einen Bundesliga-Wettkampf seien die Bahnen jedoch etwas zu einfach. „Da würden die Spitzenspieler zu nah beieinander liegen“, befürchtete er. Schwierigere Hindernisse, Gefälle in den Bahnen und andere Bodenbeläge machten das Spiel auf den Turnierbahnen komplizierter. Diese Anlagen seien aber auch deutlich weniger familienfreundlich.

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Anfang November endet die diesjährige Saison auf der Minigolfbahn. Bis zum 1. Mai sind dann nur noch Vereinsspieler auf den Bahnen unterwegs. Dann jedoch beginnt das nächste Jahr für die Schüler der „Coolen Schule“, die als einzige Schülerfirma eine eigene Minigolfbahn betreiben. Mehr aus Georgsmarienhütte im Netz  


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