Erster Spatenstich GMHütter „Haus der kleinen Füße“ soll in einem Jahr fertig sein

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Erster Spatenstich für den Kindergarten „Haus der kleinen Füße“: Bauherr ist die Stadt, vertreten durch Bürgermeister, Verwaltungsmitarbeiter und Ratsmitglieder, Träger die evangelische Kirche, vertreten durch Kirchenvorstand und Diakonie-Mitarbeiter, Ausführende sind Mitarbeiter der Firmen Brewitt, Läer und Rahenbrock sowie Weber. Foto: Petra PieperErster Spatenstich für den Kindergarten „Haus der kleinen Füße“: Bauherr ist die Stadt, vertreten durch Bürgermeister, Verwaltungsmitarbeiter und Ratsmitglieder, Träger die evangelische Kirche, vertreten durch Kirchenvorstand und Diakonie-Mitarbeiter, Ausführende sind Mitarbeiter der Firmen Brewitt, Läer und Rahenbrock sowie Weber. Foto: Petra Pieper

Georgsmarienhütte. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich markierten Bauherrn, Träger und Bauausführende den Beginn der Hochbauarbeiten für den Kindergartenneubau „Haus der kleinen Füße“ an der Kirchstraße.

Nach dem Abriss des alten Gebäudes sollen hier innerhalb eines Jahres Räumlichkeiten für drei Kindergartengruppen mit 75 Plätzen, zwei Krippengruppen mit 30 Plätzen sowie optional eine Kleingruppe mit zehn Plätzen entstehen. In einem abgetrennten Bereich im Erdgeschoss sind zudem für das Familienzentrum ein Elterncafé, Bürofläche und ein Besprechungsraum vorgesehen.

Hand in Hand

Die Stadt Georgsmarienhütte als Bauherr und die evangelische Kirche als Träger arbeiten Hand in Hand. „Das Ganze ist ein großes Gemeinschaftsprojekt, das zudem den Bereich rund um die Lutherkirche städtebaulich neu ordnet und aufwertet“, sagte dazu Bürgermeister Ansgar Pohlmann bei einem kleinen Empfang im gegenüberliegenden evangelischen Gemeindehaus ‚Lutherhütte‘. Wichtig sei, dass der Kindergarten weiterhin „mittendrin“ bleibe und das Familienzentrum eine soziale und integrative Funktion erfülle.

2013 war die Entscheidung für den Neubau gefallen, damals allerdings noch in einer „schmaleren“ Version mit zwei Kindergarten- und einer Krippengruppe. Nachdem sich der Betreuungsbedarf für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren deutlich erhöht hatte, wurde dem, so Fachbereichsleiterin Cordula Happe, mit einer Ausweitung auf eine dritte Gruppe sowie eine weitere Krippengruppe plus Nebenräumen Rechnung getragen.

1650 Quadratmeter bebaute Fläche

Durch diese Umplanung, die weiterhin auf dem Entwurf des Berliner Architekturbüros Michels basiert, verdoppelt sich die bebaute Fläche von ursprünglich 850 Quadratmetern auf nunmehr 1650 Quadratmeter (einschließlich Keller). Der zugrunde gelegte Kostenrahmen von 1800 Euro pro Quadratmeter bleibt nach Einschätzung der Verwaltung gleich, jedoch ist aufgrund der verdoppelten Fläche mit entsprechend höheren Kosten zu rechnen. Inklusive Altlastenerkundung, Abbrucharbeiten, Neubaukosten, Spielfreianlagen, Baunebenkosten, Wettbewerbskosten und Grundstückskosten beträgt die Gesamtinvestition voraussichtlich 4,56 Millionen Euro.

Ehrgeiziger Zeitplan

Der Bürgermeister dankte der Politik für die „über alle Fraktionen hinweg einvernehmlich“ getroffene Entscheidung, dem Träger für die Bereitschaft, die durch größere Fläche und das angegliederte Familienzentrum gewachsene Herausforderung anzunehmen, den Firmen, die mit der geplanten Fertigstellung im Herbst 2018 vor einem „ehrgeizigen Zeitplan“ stünden, und der Schülergenossenschaft ‚Coole Schule‘ für die Bewirtung: „und das sogar in den Ferien“.

Der Baugrund, den die Stadt im Tausch mit dem einstmals städtischen Grundstück der „Lutherhütte“ erwarb, entpuppte sich als schwierig: Es handele sich nicht um gewachsenen, sondern um aufgeschütteten Boden, erklärte Lutz Dunkhorst vom Städtischen Gebäudemanagement. Deshalb begann die Baumaßnahme am Freitag mit einer Bohrpfahlgründung: Insgesamt 60 Bohrlöcher von 22 Metern Tiefe werden dabei mit Beton ausgefüllt und verleihen dem künftigen Gebäude die erforderliche Gründung.


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