Premiere der Aktion Heimatshoppen Lokaler Handel geht in die Offensive


Bad Iburg/Georgsmarienhütte/Hagen. Auch Geschäftsleute aus zwei Südkreiskommunen beteiligen sich am Wochenende an den erstmals von der Industrie- und Handelskammer (IHK) organisierten „Heimat shoppen“-Aktionstagen. Das Ziel: Den Kunden deutlich zu machen, wie wichtig lokale Geschäfte mit ihren Angeboten für das Bild in Zentren und Ortskernen sowie die Lebensqualität vor Ort sind.

IHK-Referent Falk Hassenpflug war am Freitag auf großer Unterstützungs-Tour in der Region unterwegs: Gewerbevereine beziehungsweise City- und Werbegemeinschaften in 7 von 21 Landkreiskommunen sind bei der Premiere der „Heimat shoppen“-Kampagne dabei, die bereits seit 2014 in Nordrhein-Westfalen mit großem Erfolg läuft. : „Wir sind für das erste Mal mit der Resonanz zufrieden. Aus vielen Städten und Gemeinden gibt es die Rückmeldung, dass sie in jedem Fall im kommenden Jahr mitmachen.“

GMHütte beim nächsten Mal dabei

Das gilt zum Beispiel für die GMHütter Citygemeinschaft Oesede (CGO), die im Vorfeld in den IHK-Informationen zum „Heimat shoppen“ neben Osnabrück, Bad Iburg, Hagen sowie Melle, Bramsche, Ostercappeln, Fürstenau und Quakenbrück als Teilnehmer aufgeführt wurde. CGO-Vorsitzende Karin Kemper: „Das ist eine sehr gute Kampagne und auch das Motto: ;Ich bin Heimat-Shopper‘ und die weiteren Aktionsmaterialien sind gelungen. Wir mussten uns aus organisatorischen Gründen leider kurzfristig entschieden, diesmal nicht dabei zu sein, da wir zum Beispiel mit dem in Kürze anstehenden verkaufsoffenen Sonntag am 24. September zur Oeseder Kirmes derzeit wichtige andere Baustellen haben.“ Beim nächsten Mal sei GMHütte aber in jedem Fall dabei.

Das gilt für die am Freitag gestartete Aktionspremiere für die Bad Iburger Geschäftsleute. Wirtschaftsförderin Anna-Magdalena Bilski koordiniert hier die „Heimat shoppen“-Aktivitäten, an sich rund die Hälfte der Innenstadt-Läden beteiligt. Bad Iburgs Wirtschaftsförderin: „In diesen Geschäften weisen Plakate und Flyer auf die Zielsetzung der Kampagne hin, und das Logo ist auch auf den Einkaufstüten zu sehen.“ Drei Mode- und Schmuck-Anbieter vor Ort – Zauberhaft, Ilona S. und Styles – haben sich jeweils etwas Besonders zum Heimatshoppen einfallen lassen.

Auch IHK-Aktionskoordinator Falk Hassenpflug war Freitag in Bad Iburg, um die Bedeutung attraktiver und belegter Innenstädte zu unterstreichen:„Lokal kaufen und Produkte aus der Region zu bevorzugen, das bedeutet kurze Wege für Kunden und Waren.“ Dies stärke regionale Wirtschaftskreisläufe und schone die Umwelt.

Besonders gelungen ist für ihn eine Idee der Werlter Kaufmannschaft: Hier kleben die Geschäftsinhaber die Schaufenster dunkel ab, um deutlich zu machen, welches Bild der Ort ohne den Einzelhandel abgeben würde.

Flashmob in Hagen

In Hagen wird es am Samstagmittag als „Heimat shoppen“-Aktion erstmals einen „Flashmob“ geben. Um Punkt zwölf Uhr werden Mitglieder des Unternehmerverbands auf dem Marktplatz herausstellen, wie wichtig und „großartig“ es ist, direkt Unternehmen vor Ort zu haben. „Aus Hagen für Hagen“ lautet die Botschaft, weil die Betriebe Arbeitsplätze schaffen, Gewerbesteuern zahlen oder zum Beispiel Vereine sponsern. Wirtschaftsförderin Jenny Menkhaus ist optimistisch: „Wir setzen auf eine große Beteiligung.“ Die lokale Wirtschaft zu sichern, sei wichtig, um eine lebendige Zukunft zu fördern.


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