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Mehr als 2000 Besucher Sonne, Regen und „Ertüchtigung durch Dampf“ bei Hütte Rockt

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Georgsmarienhütte. Zum Headliner Danko Jones sind am Samstag über 2000 Besucher zum Hütte Rockt am Harderberg gekommen. Sie feierten bei Sonne und Regen den zweiten Tag des Festivals.

Wetter hin, Wetter her – Hütte Rockt rockt. Auch am zweiten Tag des diesjährigen Festivals wechselten sich Regen und Sonne ab – und Musik gab es reichlich auf den beiden Bühnen.

Zunächst hieß es aber für die Campinggäste, die Nacht zu überstehen. Glück im Unglück hatten diejenigen, die den Campingplatz genutzt haben. Ihre Zelte trotzen Wind und Regen. Nur einige Pavillons konnten den Windböen nicht standhalten. Geweckt wurden die Camper dann um 10 Uhr durch eher ungewohnte Klänge. Die Klosteraner Schützenkapelle spielte zum Auftakt Blasmusik für die müden Rocker. Genutzt hat es wenig. Kaum einer schaffte es bei Regen und Sturm aus dem warmen Schlafsack zum Festivalgelände.

Danach ging es auf beiden Bühnen wieder mit rockiger Musik weiter. Auch hier zeigte sich das Hauptproblem eines jeden Festivalvormittags: Die Bands können sich bemühen, wie sie wollen, die Fans sind einfach schwer wach zu bekommen. Nur wenige Köpfe verirrten sich vor die Bühnen. Was Maze Held, Shouter von „As I Rise“, nicht davon abhielt, sich eine kleine Meute für seinen Stagediving-Einsatz zusammenzutrommeln.

Erst bei den „Psaikorillaz“ am späteren Nachmittag füllte sich der Bereich vor der Bühne wieder etwas, was einerseits an der energiegeladenen Show der Band lag, andererseits auch auf das mittlerweile sonnigere Wetter zurückzuführen war. Mit „Dampfmaschine“ hatten die Organisatoren echte Festival-Profis zum Hütte Rockt geholt. Mit schwerem Rock und vollem Einsatz kämpften die vier Osnabrücker tapfer gegen die dunklen Wolken an. Ohne Erfolg. Der Regen war zurück. Sänger Siggy Rock nahm es mit Humor und versprach den Fans „Ertüchtigung durch Dampf“.

„The Intersphere“ bauten nicht nur die Bühne um und wechselten die Instrumente durch. Das Quartett war bereits vor zwei Jahren auf dem Hütte Rockt zu Gast gewesen und hatte sich mit seinem vielschichtigen Indie-Rock viele Fans erspielt. Folglich war nun auch der Bereich vor der Bühne erstmals gut gefüllt. Headliner des zweiten Abends waren Danko Jones. Die Band um den gleichnamigen Sänger kam mit einem großen Problem auf das Festival. Ihre Instrumente waren auf dem Weg von Norwegen nach Georgsmarienhütte aufgehalten worden. Dieses Missgeschick hielt die drei Mann jedoch nicht auf. Sie zeigten auch auf dem Hütte Rockt, warum sie seit vielen Jahren zu den beliebtesten Livebands zählen.

Die Ehre, das diesjährige Hütte Rockt zu beenden, ging in diesem Jahr an die Osnabrücker Basement Apes. Ihr Auftritt war im letzten Jahr aufgrund des Wetters abgebrochen worden. In diesem Jahr konnten sie den nun ordentlich zu Ende bringen.


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