Hütte Rockt Festival 2017 Sondaschule und Zebrahead rocken nach dem Regen

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Spitzenstimmung beim ersten Tag des Hütte Rockt – Festivals am Harderberg. Neben Stars wie den Killerpilzen, Sondaschule und Zebrahead sorgten Deterrent mit einer Reunion für Gänsehautmomente.

Georgsmarienhütte. „Hütte Rockt“ und das Wetter – eine ewige Hassliebe. Für die einen gehören Regen und Matsch einfach zu einem Festivalwochenende dazu, andere könnten sehr gut auf das Wasser von oben verzichten. Egal, zu welcher Gruppen man gehörte, beim ersten Tag des 11. Hütte Rockt-Festival am Harderberg hatte der Wettergott wieder eine große Vielfalt zu bieten. Das gleiche galt für die Musik auf den beiden Festivalbühnen.

Wettertechnisch hatte der Nachmittag zunächst gut begonnen. Am Freitagnachmittag startete das Festival pünktlich bei klarem Himmel. „Pinch“ aus dem Münsterland hatten die Ehre das Festival 2017 zu eröffnen. Und langsam kamen auch die ersten Musikfreunde auf das Gelände. Mit regionalen Bands wie „Snakeshit on a Plane“ ging es weiter.

Knallharter Beatdown

Zum späteren Nachmittag setzte dann jedoch der Regen ein. So kamen „Abyss of Insanity“ auf der Zeltbühne zu einer unerwartet großen Zuschauerschaft. Mit ihrem knallharten Beatdown waren sie der harte Höhepunkt des Nachmittags. In der Folge waren vor allem die Zelte und die regengeschützten Bereiche an den Thekenwagen besonders beliebt. Das konnten auch die „Killerpilze“ nur bedingt ändern. Das Trio schaffte es aber, zumindest ihre Fans zu überzeugen. Und auch der eine oder andere Nicht-Fan ließ sich überzeugen. Die Reihen füllten sich. „Der Sonne hinterher“ wollten Massendefekt. Und da hatten sie Glück. Pünktlich zum Auftritt der Band aus Meerbusch hörte der Regen auf. Das motivierte nicht nur die Band sondern auch die mittlerweile deutlich gewachsene Gruppe der Festivalbesucher, die sich vor der großen Hauptbühne versammelt hatten.

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Einem traurigen Grund hatten die Metalfans die Wiedervereinigung des Georgsmarienhütter Urgesteins „Deterrent“ zu verdanken. Die Jazz-Metaller hatten sich in Erinnerung ihres im letzten Jahr verstorbenen Freundes Tobias noch einmal zusammengefunden.

„Sondaschule“ statt „Arbeiter der Liebe“

„Sondaschule“ waren kurzfristig für den erkrankten Osnabrücker „Arbeiter der Liebe“ Christian Steiffen eingesprungen. Stimmungbrachte die Truppe mit ihrem fröhlichen Ska-Punk reichlich mit. Dem einen oder anderen waren sie auch schon bekannt. Vor einigen Jahren hatten sie schon einmal das Hütte Rockt zum Kochen gebracht. Den Abschluss des ersten Tages machten „Zebrahead“. Die Rock-Veteranen zeigten auch in Georgsmarienhütte ihre Klasse.

Am Samstag beginnt der zweite Tag um 10 Uhr mit dem Konzert der Klosteraner Schützenkapelle. Weitere Highlights sind dann Dampfmaschine, The Intersphere und als Headliner Danko Jones.


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