Heißes Saisonfinale mit „Heiße Ecke“ GMHütter Waldbühne könnte erstmals 30000er Marke knacken

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Leuchtet in dieser Spielzeit das letzte Mal auf der Waldbühne: die „Heiße Ecke“. Am Samstag steht der erste der sechs finalen Aufführungstermine auf dem Spielplan. Foto: WaldbühneLeuchtet in dieser Spielzeit das letzte Mal auf der Waldbühne: die „Heiße Ecke“. Am Samstag steht der erste der sechs finalen Aufführungstermine auf dem Spielplan. Foto: Waldbühne

Georgsmarienhütte. Die diesjährige Waldbühnen-Saison geht am Wochenende mit dem ersten von insgesamt sechs „Heiße Ecke“-Terminen in die Schlussphase. Erstmals könnte die Spielzeit-Bilanz sogar mehr als 30000 Besucher verzeichnen, denn nicht nur das kultige St.-Pauli-Musical, das letztmals gespielt wird, ist bis auf einige Restkarten ausverkauft, sondern auch „Natürlich blond“ ein Publikumsmagnet.

Einen vom Wetter her so unberechenbaren Sommer haben die Waldbühnen-Verantwortlichen schon lange nicht mehr verzeichnet: Nachdem die drei „Natürlich blond“-Vorstellungen in der vergangenen Woche zum Teil bei Dauerregen gespielt werden mussten, herrschten am Mittwochabend endlich einmal optimale äußere Bedingungen auf der Freilichtbühne in Kloster Oesede. Spielleiter Johannes Börger: „Das war mit rund 1200 Besuchern erneut eine Top-Kulisse und natürlich aufgrund der sommerlichen Temperaturen eine tolle Atmosphäre.“

Bisheriger Rekord bei 29000 Gästen

Trotz der Wetterkapriolen zeichnet sich sogar ein neuer Zuschauerrekord ab – wenn die noch bis Anfang September auf dem Spielplan stehenden Termine auch gespielt werden können. Bisher steht die Top-Marke bei 29000 Gästen, die 2012 dank des Dauerbrenners „Heiße Ecke“ und dem Abendmusical „Eine Hochzeit zum Verlieben“ erreicht wurden. Insgesamt zwölf Mal war die Freilichtbühne in der Spielzeit mit rund 1200 Besuchern ausverkauft.

In der laufenden Saison haben bisher jeweils um die 9000 Besucher die stattgefundenen neun „Natürlich blond“-Aufführungen gesehen, und das Kinderstück „Rumpelstilzchen“ kommt ebenfalls auf diese Zahl. Zu diesen rund 18000 Gästen kommen mit drei noch ausstehenden Abendmusical-Terminen (Freitag, 18. August, Samstag, 26. August, sowie dem Ersatzdatum am Freitag, 8. September) mit voraussichtlich insgesamt um die 3000 verkaufen Karten, den sechs finalen „Heiße Ecke“-Vorstellungen mit 7200 im Verkauf gebuchten Tickets sowie den vier Kindermusical-Aufführungen voraussichtlich noch einmal rund 12000 Besucher hinzu, sodass erstmals die 30000er Marke geknackt werden könnte.

Spielleiter Johannes Börger: „Das wäre natürlich in der letzten Spielzeit der ,Heißen Ecke‘ ein tolles Ergebnis. Aber die große Unwägbarkeit bleibt in diesem Sommer, ob am Ende alle Termine tatsächlich stattfinden können.“ Auch die Generalprobe für die sechs finalen Aufführungen des Waldbühnen-Dauerbrenners, der seit 2008 ein Ausverkauft-Garant auf Waldbühne ist, fand am Dienstagabend unter Regenbedingungen statt.

Rekord für die Ewigkeit

Knapp 70000 Besucher haben die bisherigen 58 Aufführungen des bisher größten Erfolgs der Waldbühnen-Geschichte gesehen, sodass es am Ende wohl um die 77000 Zuschauer für einen Rekord für die Ewigkeit sorgen werden.. Börger: „Dabei gab es vor zehn Jahren im Vorfeld heiße Diskussionen, ob wir so ein Stück, das sich um Nachtleben und Rotlicht-Szene dreht, in Kloster Oesede überhaupt auf die Bühne bringen können.“


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