Brücken bauen und Vorurteile abbauen 15 Schüler des Gimnazjums Jonkowo aus Olsztyn zu Besuch in GMHütte

Von Rolf Habben

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Insgesamt 30 Schüler beider Schulen hieß der Erste Stadtrat Karl-Heinz Plogmann (hinten Mitte) im Rathaus der Stadt willkommen. Rechts im Bild Ralf Naber und zweite von links Marzena Skowronski, Spohie-Scholl-Schule, rechts daneben Ada Magiera vom Gymnasium in Olsztyn. Foto: Rolf HabbenInsgesamt 30 Schüler beider Schulen hieß der Erste Stadtrat Karl-Heinz Plogmann (hinten Mitte) im Rathaus der Stadt willkommen. Rechts im Bild Ralf Naber und zweite von links Marzena Skowronski, Spohie-Scholl-Schule, rechts daneben Ada Magiera vom Gymnasium in Olsztyn. Foto: Rolf Habben

Georgsmarienhütte. Brückenbauen und mögliche Vorurteile abbauen, das steht im Vordergrund des Austauschprogramms der Hauptschule Sophie-Scholl in Georgsmarienhütte mit dem Gymnasium Jonkowo aus dem polnischen Olsztyn, dem ehemaligen Alleinstein.

Insgesamt 15 Schüler aus Polen und die gleiche Anzahl ihrer Schulkameraden der Hüttenstadt begrüßte der Erste Stadtrat Karl-Heinz Plogmann jetzt mit einem freundlichen „Dobre Dan“ (Guten Tag) und einem ebenso herzlichen „Witamy“ (Willkommen) im Niedersachsen-Saal des Rathauses. Plogmann gab einen kurzen Einblick in die Partnerstadt als „Stadt im Grünen“. Aus eigenem Erlebnis wisse er aber auch, dass Olsztyn in Sachen grüner Umgebung und Natur sich ganz und gar nicht hinter seiner Stadt verstecken müsse.

Polnische Pennäler

Untergebracht sind die polnischen Pennäler in der Landvolkhochschule in Oesede. Begleitet werden die polnischen Schüler von der Pädagogin Ada Magiera vom Gymnasium in Olsztyn. Seit 2014 findet der Austausch beider Schulen jährlich im Wechsel statt, wie Marzena Skowronski und Ralf Naber, Verantwortlicher Leiter der Arbeitsgemeinschaft Schüleraustausch der Sophie-Scholl-Schule erläutern. Ziel sei es auch, Freundschaften aufzubauen, die Kultur und Geschichte des Landes der Partnerschulen und nicht zuletzt auch den Alltag beider Länder besser kennen zu lernen, unterstreicht Marzena Skowronski.

Kurzvorträge zur Namensgebung

Dafür steht ein umfangreiches Programm zur Verfügung. Neben den obligatorischen Veranstaltungen zum Kennenlernen und Kurzvorträgen zur Namensgebung der Stadt und seinem Stahlwerk, standen unter anderem ein Kochduell mit der gemeinsamen Verkostung der zubereiteten Speisen und ein Minigolfturnier auf der Agenda. Eines der Highlights des Programms ist die Tagesfahrt nach Köln mit Besichtigung des Doms, der Altstadt und dem Rhein und als Bonbon obendrauf der Besuch des Schokoladenmuseums. Außerdem ist der Besuch des Osnabrücker Zoos und ein Empfang im Kreishaus vorgesehen. Der Landkreis pflegt eine Partnerschaft mit dem Kreis Olsztyn.


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