Statt Südkreis-IGS bessere Übergangsangebote Kreis setzt auf Realschulklassen an Gymnasien

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Am Gymnasium Oesede könnte zum Schuljahr 2018/19 eine sogenannte Realschulklasse eingerichtet werden, um Schülern der Klassen 10 der Realschule und der Oberschulen in der Region, die ihre Schullaufbahn auf einem Gymnasium fortsetzen möchten, einen besseren Übergang zur Oberstufe zu ermöglichen. Foto: Archiv/Michael GründelAm Gymnasium Oesede könnte zum Schuljahr 2018/19 eine sogenannte Realschulklasse eingerichtet werden, um Schülern der Klassen 10 der Realschule und der Oberschulen in der Region, die ihre Schullaufbahn auf einem Gymnasium fortsetzen möchten, einen besseren Übergang zur Oberstufe zu ermöglichen. Foto: Archiv/Michael Gründel

Georgsmarienhütte. Statt einer Südkreis-IGS setzt der Landkreis Osnabrück jetzt darauf, die Übergänge von den Sek-I-Angeboten zum Gymnasium zu verbessern und unter anderem am Gymnasium Oesede zum Beispiel sogenannte „Realschulklassen“ einzurichten.

Das hat Dezernent Matthias Selle am Mittwoch deutlich gemacht: „Die Situation im Südkreis ist mit der im Nordkreis, wo wir eine IGS in Bramsche eingerichtet haben, nicht zu vergleichen.“

Vorhandene Schulstruktur stärken

Durch den Alleingang von Dissen, wo zum kommenden Schuljahr eine Integrierte Gesamtschule in Trägerschaft der Stadt an den Start gehe, sei es aus Kreissicht sinnvoller, die vorhandene Schulstruktur zu stärken und vor allem die Übergänge zwischen den Schulformen zu stärken. Insbesondere gelte dies von der SekI zur Oberstufe. Das letzte Wort habe aber die Kreispolitik.

Es ist danach vorgesehen, wie dies bereits in der Stadt Osnabrück an zwei Gymnasien der Fall ist, auch auf Kreisebene spezielle sogenannte „Realschulklassen“ an den Sek-II-Standorten einzurichten. Dazu Ulrich Schimke, Leiter des Gymnasiums Oesede: „Ziel ist es, den Schülern der Klassen 10 der Realschule und der Oberschulen in der Umgebung, die ihre Schullaufbahn auf einem Gymnasium fortsetzen möchten, einen möglichst reibungslosen Übergang auf unsere Schule zu ermöglichen. Perspektivisch soll eine Realschulklasse eingerichtet werden.“

Sonderfall Schuljahr 2017/18

Hier soll in den nächsten beiden Jahren ein konkretes Konzept erarbeitet werden. Wegen des Wechsels von G8 zu G9 gebe es im Schuljahr 2017/18 an niedersächsischen Gymnasien aber keine Einführungsphase in der Oberstufe. Schimke: „Im Sommer können Schüler anderer Schulformen nicht zu uns wechseln.“


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