Bläserklasse, Sport-Profil und mehr Tag der offenen Tür in der Realschule GMHütte

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Georgsmarienhütte. Bevor Ende April die Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen fällig sind, öffnete am Freitag die Realschule Georgsmarienhütte ihre Türen für Eltern und künftige Schüler, damit sie sich ein Bild von der Arbeitsweise und den besonderen Angeboten der Schule machen konnten.

Im Rahmen eines kleinen Showangebots von Schulband und Theater-AG in der Aula begrüßte Schulleiter Berthold Aulenbrock die derzeitigen Viertklässler und ihre Erziehungsberechtigten und forderte sie auf, mit Schülern und Lehrern das Gespräch zu suchen, sich an den Ständen zu informieren und an vorbereiteten Experimenten teilzunehmen.

Die Realschule ist mit rund 800 Schülern nach wie vor die größte Realschule Niedersachsens und rechnet auch im kommenden Jahrgang mit vier oder fünf neuen Klassen. Ein umfangreiches Angebot an Wahlpflichtunterricht, Maßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung und besondere Profile zeichnen die Schule aus. So werden in der Profilklasse Sport die Kinder mit zwei zusätzlichen Sportstunden pro Woche gezielt gefördert. Grundsätzlich profitieren alle Schüler von der als „sportfreundlich“ zertifizierten Ausrichtung der Realschule, die – als offene Ganztagsschule – auch im Nachmittagsbereich und in den Pausen vielfältige Bewegungsangebote macht.

Profilklasse Musik

Erstmals soll im kommenden Schuljahr eine Profilklasse Musik eingerichtet werden. Neben einer Stunde Musiktheorie stehen zwei Stunden Orchesterprobe und eine Stunde Instrumentalunterricht am Nachmittag auf dem Wochenplan der neuen Bläserklasse. Für die Eltern fallen Kosten von etwa 25 Euro pro Monat an. Weitere Profile wie Berufsorientierung, Französisch, Wirtschaft, Gesundheit und Soziales sowie Technik werden ab Klasse acht oder neun relevant.

Alle Fachbereiche und Fächer stellten sich den Besuchern mit Ausstellungen und Aktionen vor. „Lernen mit allen Sinnen“ hieß es in der Küche, wo auch leckere Snacks gekostet werden konnten. Im Werk- und Technikraum luden ältere Schüler zu Mitmachaktivitäten mit Ton und Holz ein.

Nähmaschinenführerschein

Auch in den Naturwissenschaften konnte experimentiert werden; in den Musik- und Kunsträumen kam die Kreativität zum Zuge. Mit dem Erwerb eines „Nähmaschinenführerscheins“ lockte der Fachbereich Textiles Gestalten. Spielerisch ging es in den Fachbereichen Erdkunde und Geschichte zu, und selbstverständlich waren auch die Hauptfächer, Mathe, Englisch und Deutsch sowie Deutsch als Zweitsprache (DaZ) für Migranten und Flüchtlinge vertreten.

In der Pausenhalle präsentierten sich neben der Schülerfirma TripleS auch Schülervertretung, Elternrat, Förderverein und die Initiative „Grüne Pause“ sowie 42 „Lerntutoren“, Schüler der Klassen neun oder zehn, die jüngeren Schülern bei den Hausaufgaben und in Einzelbetreuung weiterhelfen. „Unsere Schule legt Wert darauf, dass jeder seine Verantwortung für sich und andere erkennt und wahrnimmt“, unterstrich der Schulleiter.

Eingewöhnungswoche

Für die Eltern der künftigen Fünftklässler dürften auch die besonderen „Unterstützungsangebote zur Eingewöhnung“ überzeugend sein, die unter anderem Wünsche bei der Klassenzusammenstellung berücksichtigen, Kennenlern- und Info-Nachmittag vor dem Start, Eingewöhnungswoche und eine Dreitagesfahrt im Herbst umfassen sowie in den ersten Wochen die Begleitung durch Patenschüler, Fahrrad-Scouts und Buslotsen.


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