Konzert „Christmas Lullaby“ Stimmiger Weihnachtsmix am Gymnasium Oesede

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Georgsmarienhütte. Mit einem Mix bekannter und unerhörter Versionen von Weihnachtsliedern stimmten Schüler des Oeseder Gymnasiums auf das Fest ein. Dabei zeigten 85 Schüler ihr musikalisches Können.

Gleich vier Ensembles aus allen acht Jahrgangsstufen traten auf: Die von jüngeren Schülern gebildete Gruppe Fastpek, der Chor und die Band sowie das Orchester. Den Rahmen bot das von Andrea Figallo (Ex-Wise Guys) geschriebene Lied „Christmas Lullaby“. Die schwebende Melodie wurde zunächst vom Orchester vorgestellt.

Vibrafon statt Schlagzeug

Für die hellen Glockentöne am Vibrafon sorgte dabei Bastian Gründel aus der Klasse 7f2. „Ich bin heute nur Aushilfe“, erklärte er in einer Spielpause. Von Haus aus sei er Schlagzeuger, aber er überlege aus dem kurzfristigen Einsatz beim Schulorchester, einen dauerhaften zu machen. Das besinnliche Intro rundeten Chor und Orchester mit „Look at the world“ ab, das auch Orchesterchefin Frauke Cordes arrangiert hatte.

Abgemildert rockig interpretierte Fastpek dann das, im Ursprung von der Crossover-Band „Rage Against The Machine“ vorgetragene, „Christmas in the name of“. Mit der instrumentalen Fastpek-Besetzung, etwa mit Flöten, Keyboards und Percussions, hatte Leiter Anjo Appelhans ebenso den weniger weihnachtlichen Top-Hit „Locked out of heaven“ von Bruno Mars einstudiert.

Jüngere lernen von Älteren

„Dass wir das Konzert mit Schülern aller Jahrgangsstufen machen, hat zwei Vorteile: Wir können zu einen breiten musikalischen Rahmen abdecken und zum anderen lernen die Jüngeren von den Älteren“, sagte Lehrerin Nina Witte von der Fachgruppe Musik am Rand des Weihnachtskonzertes.

Was konnten sich jüngere Schüler abschauen? Zum Beispiel den Mumm, sich im Teenageralter mal was in Sachen Sologesang zu trauen. Maarten Hoffmeyer sang den Jazzklassiker „Fly me to the moon“, der vom Chor und der Band nach der YouTube-Version von Julien Bam begleitet wurde. „Ein bisschen gezittert habe ich aber schon“, bekannte der 17-Jährige nach dem gelungenen Auftritt. Er ist übrigens der einzige Mann im Chor. „Das macht aber nichts, denn was zählt, ist unsere gute Gemeinschaft.“

Zusammen klang das „Christmas Lullaby“-Konzert auch aus: Im Kanon sangen Schüler und das Publikum das weniger bekannte, aber eingängige „Ding dong bells“.


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